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Kita-Satzung „entheddert“

Nienstädt / Kinder- und Jugendausschuss Kita-Satzung „entheddert“

Die Gemeinde Nienstädt möchte die Satzung rund um den Betrieb und die Benutzung von Kindertagesstätten „entheddern“, sprich: sie vereinfachen und etwas allgemeiner halten. Gemeindedirektorin Sandra Wiechmann stellte dem Kinder- und Jugendausschuss bei dessen jüngster Sitzung eine abgeänderte Fassung vor, die die Zustimmung der Ausschussmitglieder fand. Abschließend wird der Gemeinderat darüber entscheiden.

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Quelle: pr.

Von Kathrin Klette

Nienstädt. Das Thema Gebührenvereinfachung sei in der Vergangenheit bereits einige Male diskutiert worden, erklärte Wiechmann während der Sitzung noch einmal. „Unser Ziel war, die Satzung zu vereinfachen und trotzdem die Gebühren beizubehalten.“

Unter anderem ist folgende Änderung der aktuellen Satzung vorgesehen: Statt einer Staffelung für sämtliche möglichen Betreuungszeiten wie bislang sollen für Vormittags- und Ganztagsgruppen von nun an feste Kern-Betreuungszeiten gelten – bei Vormittagsgruppen beispielsweise von 7.30 bis 12.30 Uhr. Zusätzlich können Eltern Sonderöffnungen dazubuchen.
Für jede halbe Stunde Betreuung während der Sonderöffnungszeiten wurden Kosten von elf Euro angesetzt. Wer also die Sonderöffnung eines Kindergartens bis 13 Uhr nutzen möchte, zahlt demnach elf Euro mehr, bis 14 Uhr sind es 33 Euro mehr.

Kritik an diesem Prinzip äußerte ein Elternvertreter, weil dadurch für manche Eltern doch Mehrkosten entstünden. Wiechmann gestand zu, dass dies durch die Aufteilung in halbstündige Blöcke leider passieren könne. Das Problem sei nur: Würde man es anders regeln oder den Satz senken, „würde die eine halbe Stunde weniger kosten als die anderen, und das wäre auch nicht fair“. Insgesamt sei die neue Flexibilität der Satzung aber begrüßenswert, so der Elternvertreter.

Weitere geplante Änderungen der Satzung: Eltern, die die Öffnungszeiten der Ganztagsgruppen nur an drei Tagen in der Woche nutzen, zahlen 20 Euro monatlich weniger. Der erste Monat für Kinder in einer Krippengruppe gilt zudem als Eingewöhnungsmonat. Für diesen Monat fällt nur die Hälfte der üblichen Gebühren an.

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