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Klar Schiff auf dem Wiehenbrink

Sülbeck Klar Schiff auf dem Wiehenbrink

Die Realgemeinde Sülbeck hat mit der Hilfe von Spendern und Sponsoren den Wiehenbrink unterhalb der Sülbecker Kirche in Ordnung gebracht und teilweise neu angelegt.

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Petra Ritter freut sich, dass der Wiehenbrink wieder ordentlich und sauber aussieht.

Quelle: bab

Sülbeck. Die Vorsitzende der Realgemeinde, Petra Ritter, will anlässlich des Abschlusses der Maßnahme im kommenden Jahr mit den Mitgliedern an Ort und Stelle ein kleines Fest auf die Beine stellen.

Das rund 900 Quadratmeter große Gelände im Herzen Sülbecks ist ein Überbleibsel aus der historischen Siedlungsentwicklung und gehört deshalb der sogenannten Realgemeinde. Ursprünglich waren das die Eigentümer der ersten 32 Häuser in Sülbeck. Diesen Bund haben die Nachfahren und heutigen Besitzer aufrechterhalten und organisieren sich ähnlich wie ein Verein.

Im Gegensatz zum Verein kann die Realgemeinde jedoch nicht auf nennenswerte Einnahmen zählen. Deshalb hat Ritter die Werbetrommel gerührt und Spender für die Sanierung der Sandsteinmauer, die Aufarbeitung der dortigen Bank und die Neuanlage der Beete gefunden.

„Die Maßnahme hat rund 4000 Euro gekostet“, sagt Ritter, die bis auf ein paar Hundert Euro den gesamten Betrag bereits zusammengesammelt hat. Dafür sollen die Spender später auf einem kleinen Messingschild genannt werden. Wenn der Zuschussantrag bei der Gemeinde Nienstädt noch positiv beschieden werde, seien die Arbeiten am Wiehenbrink damit bezahlt.

Für die Summe hat die Realgemeinde die verwitterte Mauer wieder so auf Vordermann bringen und neu verfugen lassen, dass die Standsicherheit nicht mehr gefährdet ist. Diese sei zuvor gefährlich wackelig gewesen, sagt Ritter. Die Bank ist aufgearbeitet worden, und Kiesbett sowie das Beet an der Straße Im Stiege wurden neu angelegt. Dazu sei der Bereich mit neuen Kantensteinen eingefasst worden.

Ritter hofft, damit auch dem Bauhof der Gemeinde Nienstädt die Arbeit erleichtert zu haben, der das Stück pflegt. „Darunter liegt eine ganz dicke Folie, um das Unkraut zu vermeiden“, verweist sie auf das Vlies unter dem Bereich, welches das Aufkeimen unerwünschten Grüns verhindern soll. So sei der Pflegeaufwand gesunken.

Die abgestorbenen Rhododendren hat die Realgemeinde roden und stattdessen Buchsbäumchen pflanzen lassen. Das Beet wurde mit Rindenmulch versehen. Und zu Ritters Überraschung steht auch ein neuer Papierkorb an der Sitzbank. „Der hätte sonst noch gefehlt“, freut sie sich. Wer ihn dort aufgestellt hat, weiß die Vorsitzende der Realgemeinde bisher nicht. bab

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