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Kunden werden aus Stadthagen betreut

Nienstädter Filiale schließt Kunden werden aus Stadthagen betreut

Die Volksbank Hameln-Stadthagen gibt zum Ende dieses Monats ihre Filiale in Nienstädt auf. Die Kunden werden künftig von der Hauptstelle Stadthagen aus betreut.

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Ende Februar ist hier Schluss: Die Volksbank Hameln-Stadthagen gibt ihre Filiale an der B 65 zum Monatsende auf.

Quelle: bab

Nienstädt. Vorstandsmitglied Michael Joop nennt mangelnde Rentabilität als Grund für die Entscheidung, die sich sein Unternehmen nicht leicht gemacht habe, wie er betont. Der Vor-Ort-Service sei über die Jahre immer weniger in Anspruch genommen worden. „Heute kommen höchstens noch fünf bis sechs Kunden am Tag in die Zweigstelle“, bilanziert Joop. Und das, obwohl die Bank aufgrund der nachlassenden Nachfrage ohnehin schon geraume Zeit nur noch an zwei Tagen in der Woche geöffnet habe.

Das Kundenverhalten habe sich grundlegend geändert, hat der Vorstand beobachtet. Die täglichen Geldgeschäfte würden zunehmend per Online-Banking oder an Selbstbedienungsgeräten abgewickelt. Auch, weil immer mehr Menschen weit entfernt von ihrem Wohnort arbeiteten.

Für qualifizierte Beratungsgespräche bevorzugten die meisten Kunden längst die nur wenige Autominuten entfernte Hauptstelle in Stadthagen, wo ausreichend Experten für alle Geschäftsbereiche bereitstünden – auf Wunsch bis in die Abendstunden. In einer kleinen Filiale mit nur einer einzigen Mitarbeiterin sei dies kaum mehr leistbar. „Spätestens seit der Finanzkrise sind die Anforderungen an eine qualifizierte Beratung sehr komplex geworden“, sagt Joop.

Der Gesetzgeber mache immer höhere Auflagen. Joop macht keinen Hehl daraus, dass die „politisch gewollten Niedrigzinsen“ den Banken zusätzliche Probleme bereiteten. Die Schließung der Geschäftsstelle ändere aber nichts an der grundsätzlichen Ausrichtung der Volksbank: „Wir wollen in der Fläche bleiben“, verspricht Joop. Als Beleg führt er den jüngsten Filialneubau in Lauenau an.

Die Volksbank will ihre Nienstädter Kunden in dieser Woche schriftlich über die Veränderungen informieren. Mitarbeiterin Melanie Behnk soll für sie erste Ansprechpartnerin bleiben – nur eben in der Hauptstelle. Das Filialgebäude, dessen Obergeschoss als Wohnung vermietet ist, soll Joop zufolge verkauft werden – sobald sich ein Interessent findet.  mf

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