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Kurze Straße kostet 254 000 Euro

Ingenieur stellt Pläne für Sanierung vor Kurze Straße kostet 254 000 Euro

Die Planungen für die Sanierung der Kurzen Straße in der Gemeinde Nienstädt sind fast abgeschlossen. Ralf Ottermann vom Ingenieurbüro Kirchner hat den Bauausschuss über den anvisierten Zeitplan, die geschätzten Kosten und den momentanen Stand der Vorbereitungen informiert.

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Quelle: js

Nienstädt. Am Montag sollen die Anlieger die Details von Ottermann vorgestellt bekommen. Nach derzeitigem Planungsstand sollen die Konzepte bis Ende Juni öffentlich ausgelegt werden und die Frist für die Ausschreibungen einen Monat später enden, sodass der Verwaltungsausschuss bei seiner für Anfang August geplanten Sitzung grünes Licht für die Sanierung geben kann. „Mitte August können die Arbeiten dann beginnen“, sagte Ottermann. „Wir rechnen in diesem Fall mit einem Abschluss der Arbeiten für Ende November, also 14 Wochen später.“
Angesichts dieses Fahrplans drängten einige Ausschussmitglieder darauf, den Zeitplan zu straffen. Ziel sei es, witterungsbedingte Verzögerungen zu vermeiden, begründete Ratsherr Wolfgang Hoppe dieses Ansinnen.

Viele Faktoren

Ob dieser Vorschlag umgesetzt werden könne, hänge allerdings nicht allein vom Ingenieurbüro Kirchner und der Verwaltung ab, machte Ottermann deutlich. Die Stadtwerke Schaumburg-Lippe wollen ihre Gasleitung sanieren, sodass mit dem Energieversorger für diesen Fall eine Abstimmung getroffen werden müsse, so der Ingenieur. Auch mit dem zuständigen Wasserbeschaffungsverband will das Ingenieurbüro klären, wie viel Durchmesser die Wasserleitung hat und aus welchem Material die Rohre bestehen. Die anderen Versorger wie Westfalen Weser Energie und die Telekom haben Ottermann zufolge keine Baumaßnahmen in absehbarer Zeit geplant.

254 000 Euro Kosten

Der Ingenieur geht von Kosten in Höhe von 254 000 Euro aus, wobei rund 37 000 Euro auf den Bau eines Regenwasserkanals entfallen. Den Löwenanteil macht mit 217 000 Euro indessen die Sanierung der rund 160 Meter langen Straße aus. Mit Kostensteigerungen rechnet Ottermann nicht, da die eingeholten Gutachten weder bei der Entsorgung der alten Fahrbahn Probleme erwarten lassen, noch eine Bodenverbesserung nahe legen. „Bei der bisherigen Zusammenarbeit haben sich die Experten als sehr zuverlässig erwiesen“, betonte der Mitarbeiter des Ingenieurbüros Kirchner.
Ottermann zufolge soll die neue Fahrbahn 3,5 Meter breit sein und auf beiden Seiten eine 50 Zentimeter breite Rinne bekommen. Daran sollen sich jeweils ein 0,5 und ein zwei Meter breiter befestigter Streifen anschließen. Der Gesamtaufbau hat eine Höhe von 55 Zentimetern. Derzeit sind elf Abläufe in der Gosse geplant. Der Ausschuss sprach sich jedoch dafür aus, deren Zahl zu überprüfen, da es auf der Kurzen Straße bei starkem Regen schon mehrfach zu Problemen gekommen sei, wie es der Ausschussvorsitzende Dirk Röbke ausdrückte.

bes

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