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Nienstädt Langsam, aber wirksam
Schaumburg Nienstädt Nienstädt Langsam, aber wirksam
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00:17 31.07.2017
Gemeindevertreter und Bauhof-Mitarbeiter lassen sich von Jörg Everding (links) zeigen, wie das Gerät mit fast 100 Grad heißem Wasser funktioniert. Quelle: kil
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NIENSTÄDT/HELPSEN/SEGGEBRUCH.

Ditmar Köritz, Gemeindedirektor in Seggebruch, ist sicher: „Das Gerät wird rund um die Uhr ausgelastet sein.“

Die Kosten von 38200 Euro einschließlich Anhänger und Frontausbringungslanze teilen sich die drei Gemeinden, die von den Vorteilen des Gerätes überzeugt sind. Umweltfreundlich, keine Brandgefahr und ohne mechanische Schäden auf dem Bodenbelag anzurichten, erklären die Gemeindevertreter. „Außerdem können wir es auf allen Untergründen einsetzen, auch auf Schotter“, erklärt Jörg Everding vom Bauhof.

Das heiße Wasser zerstöre das Eiweiß und sorge schließlich für das Absterben der Wurzeln. Allerdings müssten die Mitarbeiter dafür mehrmals über die Pflanzen gehen. Pro Jahr seien etwa drei Anwendungen nötig, anfangs sogar etwas mehr. Und zwar „langsamer als langsam“, sagt Nienstädts Bürgermeister Gerhard Widdel. Damit das Wasser seine volle Wirkung entfalten kann, sei eine maximale Geschwindigkeit von 2 Stundenkilometern festgelegt. Diese Methode dauere wesentlich länger als die chemische Bekämpfung, aber die sei eben keine Option mehr. kil

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