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Leerstand bald passé

Nienstädt / Santec kommt Leerstand bald passé

Nach rund zwei Jahren kommt wieder Geschäftsleben ins Gebäude an der Bahnhofstraße 2. Das Unternehmen Santec aus Hannover siedelt sich dort an. Geschäftsführer Olaf Gassenmeyer hält eine Eröffnung am 1. Dezember für wahrscheinlich.

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Der Wendthäger Olaf Gassenmeyer eröffnet eine Filiale seines Unternehmens in Nienstädt.

Quelle: jcp

Nienstädt. Wie es dazu kam: Gassenmeyer selbst lebt in Wendthagen. Das Haus, in dem bis vor zwei Jahren ein Bekleidungsgeschäft residierte, war ihm also bekannt. Bei Santec hat man Gassenmeyer zufolge längt mit dem Gedanken gespielt, eine Filiale außerhalb von Hannover zu eröffnen. Expertise des Unternehmens ist die Brand- und Wasserschadensanierung, auch Schimmel wird beseitigt. Im Norden reiche das Einzugsgebiet etwa bis Hamburg. In die andere Richtung hofft Gassenmeyer auf eine Erweiterung des Kundenstammes in Richtung Bielefeld.

 An die Bahnhofstraße ziehen von den rund 20 Santec-Mitarbeitern zunächst drei, die ohnehin in Schaumburg wohnen. Hinzu kommen eine neue Sekretariatsstelle und ein Projektleiter aus Barsinghausen. Auch Gassenmeyer selbst werde zunächst viel Zeit am neuen Standort verbringen, um Kontakte zu Versicherern zu knüpfen. Derzeit machten Schaumburger Kunden etwa 30 Prozent des Santec-Umsatzes aus.

 Gezahlt hat das Unternehmen rund 180000 Euro, bei einem von Gassenmeyer auf mehr als 400000 Euro geschätzten Verkehrswert. Inhaber war bis zum Verkauf eine vierköpfige Erbengemeinschaft aus Dänemark. „Ich denke, die waren nach dem Leerstand froh, dass sie es los sind“, sagt der Geschäftsführer.

 Zugegebenermaßen eigne sich der Standort nicht für jeden. Einzelhandel etwa sei dort wohl fehl am Platz. Santec dagegen finde auf dem 4300- Quadratmeter-Grundstück ideale Bedingungen vor – direkt an der B65. Die Immobile aus dem Jahr 1995 sei „technisch in gutem Zustand und solide gebaut“, freut Gassenmeyer sich.

 In dem 700 Quadratmeter großen Gebäude seien nur einige Umbauarbeiten notwendig, um aus dem einstigen Verkaufsraum Bürofläche zu machen. „Da wir den Hausstand unserer Kunden während der Sanierung einlagern, werden wir vielleicht sogar irgendwann erweitern“, erklärt Gassenmeyer. jcp

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