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Manche Aufgabe schlaucht

Liekweger Jugenwehr wird 25 Manche Aufgabe schlaucht

Die Lage in Waldnähe ist ein echter Standortvorteil für die Jugendfeuerwehr Liekwegen. Das hat sich auch bei der Aktion zum 25-jährigen Bestehen der Gruppe gezeigt.

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„Warum nicht einfach aufpusten?“, meint Katharina (rechts). Aber der Golfball wird händisch durch den Schlauch bewegt.

Quelle: sk

LIEKWEGEN.  Der Orientierungsmarsch am Sonnabend ging durch schattiges und interessantes Gelände. 20 Gruppen aus befreundeten Jugendwehren und zehn Kinderfeuerwehren sind am Gerätehaus in der Schulstraße an den Start gegangen. Als Gäste waren auch Jugendliche des Technischen Hilfswerks dabei, die am Marsch und  an Spiel und Spaß vor der alten Schule teilnahmen.

Peter Nebermann, Lutz Enning und Björn Held starteten als Betreuer 1992 mit neun Jugendlichen das Angebot. Heute zählt die Jugendwehr, die seit zwei Jahren Hannes Kühne leitet, stolze 25 Mitglieder. Nicht immer konnte in den vergangenen zwei Jahrzehnten dieses Niveau gehalten werden. 2007, berichtete Enning, engagierten sich nur noch sieben Jungen und Mädchen in der Jugendwehr. Das habe sich schlagartig geändert, als kräftig die Werbetrommel gerührt worden sei. In den kommenden zwei Jahren, freute sich Enning, „wechseln 13 Leistungsspangenabsolventen in die aktive Wehr“. Etwa die Hälfte der aktiven Kameraden rekrutiere sich aus der Jugendwehr.

Seit zwei Jahren gibt es außerdem eine Kinderfeuerwehr in Liekwegen. Die Floris waren beim Ori-Marsch dabei, außerdem neun weitere Gruppen der jüngsten in der Feuerwehr. Die Kinderfeuerwehren absolvierten eine Strecke von vier, die Jugendwehrgruppen einen Rundkurs von sechs Kilometern. An sechs Stationen galt es, Aufgaben zu erfüllen. Gefragt war gegen Mittag vor allem Niklas Ellersiek, der mit Maximilian Mager die Stationen abfuhr und Hotdogs samt Pommes Frites für die Standbetreuer anlieferte. Manche Aufgabe war ganz schön knifflig, auch wenn sie in der Theorie einfach klang, zum Beispiel einen Golfball durch einen Schlauch zu bugsieren. Im Steinbruch war nicht etwa Körperkraft gefragt. In der Stille der Natur brüteten die Jugendlichen über ein Streichholzrätsel. Lustig und lebhaft ging es derweil auf dem alten Schulhof zu. Wo sonst geübt wird, gab es verschiedenste Spielangebote, außerdem eine Hüpfburg. Zur Stärkung wurden Hot Dogs und Waffeln, Kaffee, Kuchen und Getränke serviert. sk

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