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Mehr Sicherheit gibt’s nicht

Keine Änderungen Mehr Sicherheit gibt’s nicht

Die Sorge um die Verkehrssicherheit der Grundschüler in Nienstädt bleibt. Die Vorschläge des Schulelternrates für die Verbesserung der Schulwegsicherung sind nach Angaben der zuständigen Behörden nicht notwendig, zu teuer oder einfach nicht sinnvoll.

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Dirk Lueg von der Landesbehörde schildert den Anwesenden die Möglichkeiten und Grenzen der Verkehrssicherung an der B 65.

Quelle: kil

Nienstädt. „Verkehrssicherungstechnisch haben wir alles gemacht“, betonte Dirk Lueg, Vertreter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, gestern zum Abschluss der Ortsbegehung. „Der Schulweg ist nicht unsicher“, pflichtete Birgit Maiwald vom Straßenverkehrsamt des Landkreises bei.
Um sich die vermeintliche Gefahrenstelle an der Bundesstraße 65 anzuschauen, hatten sich Vertreter von Schule, Gemeinde, Straßenverkehrsamt, Elternschaft und Landesbehörde vor Ort getroffen. Wie berichtet, machen sich die Eltern vor allem Sorgen um die Überquerung der mehrspurigen B 65.
Die Grünphase der Ampel an der Einmündung zur Bahnhofstraße sei zu kurz. Die gesamte Situation sei unübersichtlich. Vor Schulbeginn zwischen 7.30 und 8 Uhr „brummt der Verkehr“, schilderte Dieter Giese. Er ist einer der fünf Verkehrslotsen, die den Kindern morgens über die Straße helfen. Zum Sommer werden drei der Lotsen aufhören, neue Freiwillige haben sich bislang noch nicht gefunden, bedauert Giese.
Von 60 Grundschülern müssen auf ihrem Schulweg rund 30 bis 40 Kinder im Sommer und 15 bis 20 im Winter über die Bundesstraße, um zur Schule zu gelangen, schilderte Schulleiter Helmut Quander.
Den Vorschlag von Giese, an der B 65 auf Höhe der Wilhelm-Wiegmann-Straße eine Art „Achtung-Schild“ zu installieren, um Autofahrer rechtzeitig auf die Kinder hinzuweisen, sei nicht sinnvoll, erklärte Lueg. Denn die meiste Zeit des Tages sei die Ampel kaum frequentiert und auf eine Gefahr hinzuweisen, die nur eine Stunde am Tag vorhanden sei, wäre kontraproduktiv.
Auch die Markierung vor der Ampel zu versetzen, um den Abstand zwischen den haltenden Fahrzeugen und den querenden Kindern zu vergrößern, komme derzeit nicht in Frage. Denn dann müsse die komplette Ampelanlage neu programmiert werden und das koste rund 2000 bis 2500 Euro.
Das Sicherste ist Lueg zufolge immer noch eine vernünftige Verkehrserziehung. Die Kinder sollten lernen, den Knopf an der Ampel zu drücken. Damit verlängere sich die Grünphase. Die Schüler sollten warten, bis die Autos halten und dann erst die Straße überqueren.
Zudem wies Giese daraufhin, dass der Blitzer, der hinter der Ampel angebracht sei, oftmals nicht scharf sei und er jeden Morgen ein paar „Verkehrssünder“ beobachte, die bei Rot fahren. Maiwald teilte daraufhin mit, dass sie die Verantwortlichen bereits gebeten habe, besonders in der Zeit vor Schulbeginn verstärkt darauf zu achten, dass die Messanlage angeschaltet sei.
So richtig zufrieden schien nach der Begehung keiner. Aber Quander räumte ein: „Dann müssen Eltern und Lehrer jetzt weiter präventiv mit den Kindern Verkehrserziehung üben.“

kil

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