Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Nienstädt Menschlicher Glücksbringer
Schaumburg Nienstädt Nienstädt Menschlicher Glücksbringer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:19 02.01.2016
Den Kehrbesen über der Schulter, den Zylinder auf dem Kopf: Johannes Vogel ist einer der jüngsten Schornsteinfegermeister. Quelle: kil
Anzeige
Liekwegen

Einen Schornsteinfeger zu berühren, bringt Glück. Dieser Aberglaube ist auch heute noch weitverbreitet, weiß Vogel aus Erfahrung. Und zwar nicht nur an Neujahr, sondern 365 Tage im Jahr. „Manche glauben auch, dass es Glück bringt, einen meiner Knöpfe anzufassen“, sagt der 23-Jährige. Andere wollen einen Rauchkehrer sogar umarmen, damit das Glück auf sie abfärbt.

Doch woher kommt dieser Volksglaube? Der Gedanke geht bis ins Mittelalter zurück. Wenn damals ein Feuer in den Holzhäusern ausbrach, lag das oft am Schornstein. Denn war der Abzug durch Ruß verstopft, sammelten sich giftige Gase im Raum, sodass sich ein Feuer entzünden konnte. Darum, so heißt es, war man froh, wenn der Schornsteinfeger kam, um den Kamin zu reinigen und damit für Sicherheit zu sorgen.

Eine anderer Volksglaube besagt, dass der Schornsteinfeger mit seiner schwarzen Kleidung an den Teufel erinnert. So wurde ihm die Fähigkeit zugeschrieben, den Satan selbst oder aber mit dessen Hilfe andere Geister bannen zu können. Das machte ihn zum Glücksbringer und den Ruß, den er mitbringt, zum Schutz gegen Krankheiten und andere Gefahren.

Warum der Schornsteinfeger vor allem an Neujahr ein Glückssymbol ist? Früher verteilten die Rauchkehrer an diesem Termin ihre Jahresrechnung. So waren sie häufig die ersten Neujahrs-Gratulanten. kil

Als „klein aber fein„ hat Andreas Baar, Vorsitzender des TSV Liekwegen, den von seinem Verein organisierten Liekweger Weihnachtsmarkt bezeichnet.

16.12.2015
Nienstädt Prioritätenliste - Knappe Entscheidung

Welche Projekte wird die Gemeinde Nienstädt mit Mitteln aus dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz umsetzen? Darüber hat der Gemeinderat kritisch diskutiert und versucht, eine Prioritätenliste für energetische Maßnahmen zu erstellen.

14.12.2015

Das Nienstädter Gewerbegebiet am Schnatwinkel, nördlich der B65, ist proppenvoll – und wenn es nach dem Willen der Gemeinde geht, könnte das Gebiet sogar noch erweitert werden, um noch mehr Firmen in die Gemeinde zu locken.

06.12.2015
Anzeige