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Nachtragsetat führt zum Ausgleich

Positives aus Nienstädt Nachtragsetat führt zum Ausgleich

Mit positiven Nachrichten zur finanziellen Situation der Gemeinde Nienstädt hat Gemeindedirektorin Sandra Wiechmann den Nienstädter Gemeinderat erfreut. Sowohl der Jahresabschluss 2011 ist besser als erwartet als auch der Haushalt für das laufende Jahr.

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Nienstädt. Das Jahresergebnis 2011 schließt mit einer Bilanzsumme von 12494424,56 Euro ab, das Basis Reinvermögen liegt unverändert bei 6619666,73 Euro. Der ausgewiesene Jahresüberschuss von 268856,68 Euro wird der Rücklage zugeführt. „Das ist sehr ordentlich“, sagte Wiechmann, die Bilanz sei „höher als angenommen“. Wiechmann wurde uneingeschränkt Entlastung erteilt. Die Fraktionssprecher erinnerten daran, dass der Haushalt in der schwierigen Einführungsphase der Doppik entstanden sei. Mit einem Nachtragsetat hat die Gemeinde dem Rechnung getragen.

Auch der Haushalt für 2017 steht besser da als zunächst im Plan angenommen. Wiechmann erklärte, die Gemeinde habe bei Aufstellung des Haushalts kein Sicherungskonzept angestrengt, weil sich zu dem Zeitpunkt bereits abzeichnete, dass die Bilanzen sich positiv entwickeln werden.

Durch den Nachtragshaushaltsplan ist der zunächst angenommene Fehlbetrag von 95600 Euro abgebaut worden, wie Wiechmann erklärte, sodass nun ein ausgeglichener Haushaltsplan vorgelegt werden konnte. Die ordentlichen Erträge und Aufwendungen erhöhten sich auf nun jeweils 5438400 Euro. Der Finanzhaushalt weist einen Überschuss aus. Der Zahlungsmittelbestand hat sich auf 485700 Euro erhöht.

„Das bedeutet, dass wir bei der Planung wirklich gut waren“, freute sich SPD-Fraktionsvorsitzende Christiane Reckmann, die dennoch den erhobenen Zeigefinger von Wiechmann nicht übersah, der zum Sparen mahnte. CDU-Sprecher Karl-Heinz Krämer freute sich über gestiegene Gewerbesteuern, wünscht sich aber für die Gemeinde, zukünftig noch mehr an der Einnahmeseite zu arbeiten. bab

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