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Nächster Schritt zur Barrierefreiheit

Nienstädt Nächster Schritt zur Barrierefreiheit

Wenn die Kinder am letzten Tag vor den Sommerferien das Schulgebäude verlassen, stehen die Handwerker schon in den Startlöchern. Denn die sechs schulfreien Wochen werden gerne genutzt, um größere Sanierungen und Umbauarbeiten zu erledigen. In der Nienstädter Grundschule stehen in diesem Jahr weitere Baumaßnahmen an, die auch im Zusammenhang mit dem Thema Inklusion eine wichtige Rolle spielen.

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Ein Blick von der „alten“ Mensa zur „neuen“. Im Vorgarten der Grundschule entsteht ein Speise- und ein Werkraum, die bisherige Mensa wird danach zum Lehrerzimmer.

Quelle: kle

Nienstädt. Rund 47000 Euro investiert die Samtgemeinde Nienstädt in den Umbau des Treppenhauses der Grundschule, teilt Sandra Wiechmann, Allgemeine Vertreterin des Samtgemeindebürgermeisters, mit. Im vergangenen Jahr waren bereits die sanitären Anlagen barrierefrei saniert worden.

Das Treppenhaus wird in zwei Phasen umgebaut. In diesen Ferien ist der Bereich vom Keller bis zum Erdgeschoss inklusive Flur an der Reihe. Die Treppe ins erste Stockwerk folgt in den nächsten großen Ferien, sagt Schulleiter Helmut Quander. Die Waschbetonplatten sollen entfernt und durch Asphaltbeton mit PVC-Belag ersetzt werden. „Damit soll die Unfallgefahr minimiert werden“, erklärt Quander. An den Waschbetonplatten würde man mit manchen Sohlen schnell hängen bleiben und stürzen. Das soll sich nun ändern. Die Oberfläche werde ebener, außerdem sollen die Stufen optisch besser erkennbar sein, was auch den sehbehinderten Kindern entgegenkommt.

An einen Fahrstuhl, um auch Rollstuhlfahrern freien Zugang zu allen Ebenen zu ermöglichen, ist nach Angaben von Wiechmann noch nicht zu denken. Da käme die Samtgemeinde schnell auf 200000 Euro. Am Seggebrucher Schulgebäude stehen in diesen Ferien keine Arbeiten an. Inklusionsstandort ist ohnehin die Nienstädter Schule.

Über das Treppenhaus hinaus sollen die Lichtverhältnisse in den Klassenräumen verbessert werden. Fast 50000 Euro kostet die Umrüstung auf LED-Technik. 30 Prozent davon werden durch Zuschüsse vom Projektträger „Jülich“ finanziert. Das ist ein Klimaschutz-Programm des Bundesministeriums für Umwelt und Naturschutz. Die Samtgemeinde möchte auf diese Weise bessere Sichtverhältnisse schaffen und zugleich Energieeinsparungen erzielen.

Quander: Was die Barrierefreiheit betrifft, sei die Schule mittlerweile ganz gut aufgestellt. Im kommenden Schuljahr rechnet die Schule mit 13 Inklusionskindern mit unterschiedlichen Förderschwerpunkten: körperlich, motorisch (drei Kinder), Sehen (ein Kind), Hören (drei), Lernen (drei) und emotional-sozial (drei). Im Vergleich zu den Vorjahren sei dies ein leichter Anstieg. kil

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