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Neuer Arzt in Nienstädt: „Mehr als ein Sechser im Lotto“

Dr. Stefan Pump Neuer Arzt in Nienstädt: „Mehr als ein Sechser im Lotto“

Die Samtgemeinde Nienstädt und die Gemeinde Nienstädt haben dem neuen Allgemeinmediziner Dr. Stefan Pump zum Einzug gratuliert. Die Samtgemeinde hatte die leer stehende Praxis an der Ringstraße 13 in Sülbeck umgebaut und saniert, um den Weg frei für die Ansiedlung des Hausarztes zu machen.

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Nienstädts Gemeindedirektorin Sandra Wiechmann (von links), Ditmar Köritz, Nienstädts stellvertretender Bürgermeister Paul Junk und Architekt Wolfgang Hein gratulieren Stefan Pump zum Einzug.

Quelle: bab

Sülbeck (bab). Die Immobilie befindet sich im Eigentum der Samtgemeinde.

 „Mehr als ein Sechser im Lotto“ sei die Eröffnung der Praxis für die Bürger, sagte Samtgemeindebürgermeister Ditmar Köritz bei der Übergabe der Räume. Landärzte würden überall händeringend gesucht. Pump habe zahlreiche Angebote gehabt, aber sich dennoch für Nienstädt entschieden.

 Die Samtgemeinde hatte dafür das in ihrer Macht stehende getan und in die Sanierung der 130 Quadratmeter großen Praxis investiert. 150000 Euro hatten die Samtgemeinde dafür eingeplant, summa summarum komme Nienstädt aber „durch geschickte Planung vor Ort“ mit 110000 Euro aus, überschlug Köritz. Und Pump selbst habe sich finanziell ebenfalls beteiligt.

 Die Gestaltung, die nach einem Architektenwettbewerb Wolfgang Hein aus Obernkirchen übernommen hatte, ist nicht nur funktional, sondern auch hell und freundlich. Pump wies die Gäste, unter denen auch Vertreter der Nachbargemeinden Seggebruch und Helpsen waren, beispielsweise auf die Kurzwartezone hin, die den mangelnden Platz an der Rezeption kompensiere. Großzügig ist auch das Behinderten-WC gestaltet, in dem sich auch ein Wickeltisch befindet.

 Alle Räume haben – wie die Immobilie selbst – behindertengerechte Zugänge. „Wir halten in der Praxis auch ein Rollstuhl vor“, sagt Pump. Das Praxisteam hatte vor der Eröffnung ein Notfalltraining absolviert und wurde in alle Apparate und Computer der komplett vernetzten Praxis eingewiesen.

 Nicht nur in dieser Hinsicht ist der 55-jährige Arzt aus Seggebruch, der zuvor bei der Lufthansa arbeitete, auf alle möglichen Eventualitäten vorbereitet. Er ist nicht nur Allgemein-, sondern auch Arbeitsmediziner und kann als Inhaber entsprechender Zulassungen Hör- und Sehtests abnehmen, Flugtauglichkeitsbescheinigungen für Piloten ausstellen und Akupunktur anwenden. Durch Geräte wie Ultraschall und EKG-Schreiber sowie ein eigenes Labor kann Pump den Großteil der Untersuchungen in den eigenen Behandlungsräumen durchführen.

 „Technik ist wichtig“, sagte Pump seinen Gästen, „aber nur eine Hilfe.“ Das Motto des dreifachen Vaters ist an die Wand der Rezeption geschrieben und stammt von dem Schriftsteller Karl Ludwig Börne: „Vieles kann der Mensch entbehren, nur den Menschen nicht.“

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