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Neues Schild spaltet die Gemüter

Hinweis auf Einrichtungen der Gemeinde Neues Schild spaltet die Gemüter

Bürgermeister Gerhard Widdel (SPD) hat Hinweistafeln am Gemeindehaus an der Sülbecker Straße anbringen lassen, deren Gestaltung nicht jedem gefällt.

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Das neue Schild soll auf die Einrichtungen der Gemeinde und der Feuerwehr hinweisen. 

Quelle: bab

Nienstädt. Ratsfrau Petra Ritter (CDU) hat die Ausführung in der Ratssitzung kritisiert. Am Beginn der Auffahrt zu den Gemeindeeinrichtungen steht seit kurzem ein großer Rahmen aus Stahlrohren, in dem sich Hinweise auf Kindergarten, Feuerwehr, Bauhof und Verwaltung befinden.

„Es wäre gut, wenn derartige Bauten im Verwaltungsausschuss beschlossen würden“, sagte Ritter, „weil ich glaube, dass es über die Einzelkompetenz hinausgeht“. Widdel verwies auf die Verfügungsmittel des Bürgermeisters und bestand auf die Kompetenz, über diese Beträge selbst zu bestimmen. „Das Schild wurde vom Bauhof gemacht und aufgestellt und hat unter 2000 Euro gekostet“, sagte er in der Ratssitzung.

Ritter ging es aber nicht so sehr um den Betrag, sondern um die Gestaltung vor dem Gemeindehaus. „Wir haben da ein denkmalgeschütztes Gebäude. Ich finde nicht, dass es vor die Gemeinde passt“, meinte die Christdemokratin. „Das steht 20 Meter vom Haus entfernt“, argumentierte Widdel. Dann müssten auch die Spielgeräte des Kindergartens oder die Fahnenstangen moniert werden, die ebenfalls vor dem Haus stehen.

Widdels Parteikollegen nehmen offenbar keinen Anstoß an der Entscheidung. „Ich finde das in Ordnung“, sagt SPD-Fraktionsvorsitzende Christiane Reckmann auf Nachfrage. Auch in der Fraktion sei nichts Negatives darüber gesagt worden. Gestaltung sei immer Geschmacksache, „ein Thema, das wir nie zufriedenstellend für alle lösen können“. Der Bürgermeister könne diese Dinge, die in seine Zuständigkeit fielen, durchaus selbstständig entscheiden.

Reckmann kann auch an der Dimension des Schildes nichts Negatives finden, es gehe ja um den Ort, der die Gemeinde repräsentiere. „Wir sind in Nienstädt sehr bescheiden, wenn man sich andere Gemeindebüros so anguckt“, findet die Ratsfrau. bab

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