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Nienstädter SPD kann Kritik nicht verstehen

Debatte um Ralph Tegtmeier Nienstädter SPD kann Kritik nicht verstehen

Die Nienstädter SPD hat mit einer Pressemitteilung auf die Aussagen ihres Genossen Ralph Tegtmeier aus dem Nenndorfer Ortsverein reagiert.

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NIENSTÄDT/LANDKREIS. NIENSTÄDT. Tegtmeier, der bei der Wahlkreiskonferenz zur Nominierung des Bundestagskandidaten unterlegen war, interpretiert dies als Signal, dass die Schaumburger SPD ihn „nicht mehr will“. Trotz Stimmenmehrheit der Schaumburger Delegierten gegenüber den Nienburger Genossen hatte sich die Nienburgerin Marja-Liisa Völlers durchgesetzt.

Das Bewerbungsverfahren sei fair und lobenswert gewesen, schreiben Nienstädts SPD-Ortsvereinsvorsitzender Eberhard Koch und dessen Stellvertreter Alfred Reckmann. Völlers habe die eindeutige Mehrheit der Delegierten bei ihren Vorstellungsrunden überzeugt und dies sei zu respektieren. Die SPD habe deshalb „kein Verständnis für die allgemeine Genossenschelte und Kritik am Verhalten der Delegierten auf der Wahlkreiskonferenz durch den unterlegenen Bewerber“.

Laut Reckmann besteht kein Grund, über die Schaumburger Parteivertreter zerknirscht zu sein. Tegtmeier hatte das Abstimmungsergebnis als persönliche Niederlage gewertet. „Es kam in dem Verfahren primär nicht darauf an, auf jeden Fall einen Schaumburger als Kandidaten zu küren. Ziel musste sein, eine Kandidatin oder Kandidaten zu wählen, der oder die nach Meinung der Delegierten gute Voraussetzungen mitbringt, die Direktwahl zu gewinnen“, argumentiert Reckmann. Dies unterstreicht auch Koch, da es sich nicht um eine generelle Abstimmung über Personen gehandelt habe.

„Begrüßt wird die Absage von Tegtmeier an zukünftige Landtagskandidaturen, da im Schaumburger Land dafür derzeit auch keine Notwendigkeit besteht“, erklären Koch und Reckmann. „Mit Karsten Becker und Grant Hendrik Tonne haben wir zwei ausgezeichnete Landtagsabgeordnete, die auch zukünftig das Vertrauen der SPD haben werden.“ Die SPD Nienstädt begrüßt aber die Entscheidung Tegtmeiers, weiter kommunalpolitisch zu arbeiten. „Es gibt auch keinen objektiven Grund, dies nicht zu tun“, finden die Vorsitzenden.  r, bab

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