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Nienstädter Tüftler erfinden „Loocy“

Neuartige Ladestation für iPhones Nienstädter Tüftler erfinden „Loocy“

Über zwei Jahre haben Vater und Sohn getüftelt. Nun sind Jörg und Manuel Hupe aus Sülbeck kurz davor, mit ihrem Produkt an den Markt zu gehen.

„Loocy“ soll die intelligente Ladestation heißen und den Käufer mit Lichtsignalen, Lautsprecher und verschiedenen Ladegeschwindigkeiten für sich gewinnen.

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„Loocy“ in Aktion.

Quelle: pr

Nienstädt/Sülbeck. Die beiden haben ihre Ladestation für iPhones entwickelt und sich patentieren lassen. Eine entsprechende App sorgt dafür, dass diverse Funktionen programmiert werden können. Die App kann nach Programmierung geschlossen werden und muss nicht im Hintergrund aktiv sein.

Um ihr neues Gerät auf den Markt zu bringen, versuchen Hupes auf der „Kickstarter“-Plattform über Crowdfunding das nötige Startkapital zusammenzubekommen.

Jörg (von links) und Manuel Hupe mit ihrer intelligenten Ladestation „Loocy“.

Jörg (von links) und Manuel Hupe mit ihrer intelligenten Ladestation „Loocy“.

Quelle: pr

Es beginnt schon damit, dass die Akkus der Handys auf der Ladestation in verschiedenen Geschwindigkeiten aufgeladen werden können. Das sei aber nur ein Nebeneffekt, erklärt Jörg Hupe. Das iPhone kann langsam und akkuschonend, aber auch doppelt so schnell wie über Standardnetzteile von Apple geladen werden. Das Besondere an „Loocy“ ist allerdings die Fähigkeit, unterschiedliche Signale auch optisch durch Farbmodulationen darzustellen. „Wer will, kann jedem Anrufer eine Farbe zuordnen“, erklärt Jörg Hupe. Auch Push-Nachrichten aus diversen Netzwerken können durch die Lichtsignale unterschieden werden. Für Hörgeschädigte ist dies ein großer Vorteil.

Daneben haben die Erfinder von „Loocy“ etliche praktische Funktionen eingebaut. Ein Stromsensor erfasst den Energieverbrauch beim Laden, ein Näherungssensor sorgt dafür, dass die Lichtsignale per Berührung gedimmt oder ausgeschaltet werden können. Die Station besitzt einen Umgebungslichtsensor und passt die Leuchtkraft automatisch an. Die Station ist mit Bluetooth ausgestattet und sogar Lautsprecher und Mikrofon fehlen nicht, sodass auch akustische Signale individuell eingestellt werden können.

Nicht nur Design und Programmierung stammen aus der Hand von Industriekaufmann Jörg Hupe und der studierte Mechatroniker Manuel Hupe. Auch die Hardware wollen die Nienstädter selbst herstellen. Die Prototypen haben sie in unterschiedlichen Ausführungen gefertigt und über die Zeit optimiert. Eloxierte Aluminiumsockel, die durch Polymer-Haftfüße fest auf dem Untergrund haften, sind optimal an das Apple-Design angepasst. In der Acrylglashalterung mit den LEDs ist auch der Aufladestecker fest eingegossen, sodass die einhändige Bedienung möglich ist. Die Teflon-Führung, die sogar für Geräte mit Schutzhülle angepasst werden kann, soll ein Zerkratzen verhindern. „Alle Teile sind auswechselbar“, sagt Manuel Hupe. Auch die Platine könne getauscht werden.

Details sind auch auf der Kickstarter-Plattform einzusehen. Die Erfindung aus Nienstädt ist auf kickstarter zu finden. bab

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