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Nienstädt Paulus war „ganz schön schlau“
Schaumburg Nienstädt Nienstädt Paulus war „ganz schön schlau“
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15:47 07.03.2012
Das gemeinsame Singen mit Tanzeinlagen kommt bei der Paulus-Erzählung nicht zu kurz.
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Sülbeck (svb). Weil die Erzählung in der Ich-Form geschrieben ist, konnten sich die jungen Zuhörer bestens in den Protagonisten hineinversetzen.

Paulus habe die Lehre Jesu nach Europa gebracht und sei für die damalige Zeit weit heumgekommen, erklärte Diakonin Christine Lange vor Beginn der Geschichte. Paulus habe aufgrund seiner Tätigkeit außerdem ein äußerst gefährliches Leben geführt.

Dem streng gläubigen Juden Saulus, der selbst Christen wegen ihres Glaubens verfolgt hatte, ist eines Nachts Jesus im Traum erschienen. Außerdem erblindete er für drei Tage und merkte so, dass sein Weg nicht der richtige war. Er nahm den christlichen Glauben an und verbreitete diesen als Paulus im ganzen Mittelmeerraum.

In der Geschichte wurde Paulus im Tempel wegen seines christlichen Glaubens von Juden festgenommen. Seine Sprachkenntnisse und das Wissen als römischer Bürger um die Rechte und Gesetze der Bürger retteten ihm das Leben. Vor dem jüdischen Gericht lenkte er schließlich von sich ab, indem er das Thema Auferstehung der Toten zur Sprache brachte.

Die Pharisäer glaubten nämlich fest daran und die Saduzäer nicht. „Das war ganz schön schlau“, meinte Lange und erntete zustimmendes Nicken der Zuhörer. Trotzdem saß Paulus aufgrund der Verbreitung der Worte Jesu zwei Jahre im Gefängnis.

Spielerisch erarbeiteten sich die Kinder, was Paulus im Gefängnis brauchte, nämlich hauptsächlich Essen, das die Sülbecker dann unter freiem Himmel verzehrten. Pastor Andreas Hecht sorgte nach der Geschichte außerdem mit seiner Gitarre für die musikalische Begleitung. Das Lied „Schön, dass es Dich gibt“ enthält auch einige lockere Tanzeinlagen, die die Kinder einwandfrei beherrschen.

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