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Pause bei Unternehmer-Empfang beendet

Nienstädt / Veranstaltung Pause bei Unternehmer-Empfang beendet

Rund 35 Gäste haben sich am Donnerstagabend zu einem Empfang der Gemeinde Nienstädt für örtliche Gewerbetreibende im Sporthaus eingefunden. Nach zweijähriger Pause war diese Tradition wieder aufgenommen worden.

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Bürgermeister Gerd Widdel begrüßt die Gäste des Empfangs für Unternehmer in Nienstädt.

Quelle: ssr

Von Stefan Rothe

Nienstädt. „Dies soll vor allem der Kontaktpflege dienen“, sagte Bürgermeister Gerd Widdel in seinen Begrüßungsworten.

 Neben Vertretern von in Nienstädt ansässigen Firmen und Mitgliedern des Gemeinderates mischten sich auch leitende Repräsentanten des Landkreises, der hiesigen Industrie- und Handelskammer, der Kreishandwerkerschaft sowie der örtlichen Feuerwehr und Polizei unter die Gästeschar.

 Energieeffizienz in Unternehmen war das Thema des Gastreferenten Ernst Grund vom Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft (RKW). Diese Thematik sei bewusst gewählt worden, „denn Energie wird immer teurer“, wie Gemeindedirektorin Sandra Wiechmann einleitend anmerkte.

 Das RKW wird nach Aussagen des Diplom-Ingenieurs Grund vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert. Es berät kleinere und mittelständische Unternehmen unter anderem in Sachen Energieeffizienz. Dazu dienen beispielsweise kostenlose „Impulsgespräche“. In diesen würden Stellen ineffizienten Energieverbrauchs aufgedeckt, technische Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt und Förderprogramme angebahnt. Grund zählte jede Menge ganz konkreter Beispiele von Energieverschwendung in Betrieben auf. „Oftmals sind Betriebsblindheit und Gewohnheit Ursache dafür, ein Blick von außen kann da Auswege aufzeigen.“

 Bürgermeister Widdel versprach, auch im kommenden Jahr werde es einen Ratsempfang für Unternehmer geben, dann im Sülbecker „Hexenhaus“. Widdel fügte hinzu, vor fünf Jahren habe es einen sehr erfolgreichen Tag der offenen Türen im Nienstädter Gewerbegebiet gegeben. Das habe bisher leider keine Wiederholung gefunden. „Ich hoffe, dass Sie nicht schon die Schnauze voll haben“, merkte der Bürgermeister schmunzelnd an, „sondern das einmal wiederholen.“ Er könne das aber nur anregen, die Initiative müsse aus der Unternehmerschaft selber kommen. „An guter Mucke soll es nicht fehlen“, setzte der passionierte Schlagzeuger und Bandmitglied der „Loving Hearts“ hinzu.

 Nach Grußworten und Referat genossen die Gäste bei komfortablem Blick auf die Nienstädter Sportanlagen Gulaschsuppe und Häppchen, Bier und Wein und tauschten intensiv Gedanken aus.

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