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Nienstädt Penny bleibt – eine Patentlösung gibt es nicht
Schaumburg Nienstädt Nienstädt Penny bleibt – eine Patentlösung gibt es nicht
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00:18 14.07.2013
Penny bleibt, aber weitere Wege sind „ab einem gewissen Alter ein Problem“.  Quelle: mak
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Nienstädt. „Wir stellen Flächen zur Verfügung und helfen bei Anfragen“, sagt Bürgermeister Widdel. Es gehöre aber „nicht zu unseren Aufgaben, Unternehmen zu ködern“. Die machten ihre Entscheidungen ohnehin von hartem Zahlenwerk abhängig, sagt Sandra Wiechmann, stellvertretende Bürgermeisterin der Samtgemeinde Nienstädt. Viele Firmen seien einfach nicht bereit, aufs Land zu ziehen. „Denen ist die Kaufkraft hier zu gering“, sagt Wiechmann. „Wir sind an der Sache dran, aber eine Patentlösung habe ich nicht.“

„Wer im hinteren Bereich von Liekwegen wohnt und ohne Auto ist, hat jetzt einen guten Kilometer mehr zu laufen“, erklärt Wolfgang Hoppe, CDU-Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat Nienstädt. „Ab einem gewissen Alter ist das ein Problem“, spielt der Ratsherr auf die Bevölkerungsgruppe der Senioren an. Was also zu tun sei? „Ich sehe uns da ziemlich machtlos“, gibt Hoppe zu. „Wir können nicht einfach irgendeinen Supermarkt hierher zitieren.“
Ähnlich desolat klingt die Nienstädter SPD-Fraktionschefin Christiane Reckmann. „Wir haben ein attraktives Gewerbegebiet mit niedrigem Quadratmeterpreis“, sagt sie. „Wenn ein Unternehmen wie Aldi geht, weil nach seinen Vorstellungen die Umsätze nicht stimmen, können wir wohl nur hoffen.“ Sie rechne aber damit, „dass wir in Zukunft mit Penny auskommen müssen“.

„Wir haben ein Gewerbegebiet ohnehin nie für den idealen Standort gehalten“, teilt der Fraktionsvorsitzende Thomas Künzel seitens der Grünen mit. Die Politik könne beeinflussen, welche Flächen wie genutzt werden dürfen – ob Unternehmen davon Gebrauch machen, liege allein in deren Ermessen. jcp

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