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Pflaster ganz oben auf der Wunschliste

Nienstädt / Spielplatz Kita Sülbeck Pflaster ganz oben auf der Wunschliste

Wilder Rasen, Absperrband: Ein Teil des Außengeländes der Kindertagesstätte (Kita) Sülbeck hat derzeit mehr mit einer Baustelle gemein als mit einem Spielplatz. Hintergrund war die Verlegung neuer Gasleitungen quer über das Gelände, durch die der Spielplatz in Mitleidenschaft gezogen wurde. Bei der jüngsten Sitzung des Kinder- und Jugendausschusses Nienstädt hat Kindergartenleiterin Peggy Jasbinschek ihre Wünsche für eine Neugestaltung des Platzes vorgestellt.

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Peggy Jasbinschek stellt dem Ausschuss ihre Vorstellungen für eine Umgestaltung des Spielplatzes vor.

Quelle: kle

Von Kathrin Klette

Nienstädt. In seinem jetzigen Zustand habe der Platz „so gut wie keinen Spielwert für die Kinder“, so Jasbinschek. Ein selbst gemachtes Weiden-Tipi und ein Weidentunnel mussten wegen der Leitungsarbeiten weichen. Am unangenehmsten aber sei die Tatsache, dass der Platz nun überhaupt keine Wege mehr hat. Das komplette Pflaster kam weg, „wir haben jetzt nur noch Rasen“. Ein neuer Pflasterbereich steht auf der Wunschliste deshalb ganz oben, weil die Kinder ohne ihn keine Bobbycars oder Ähnliches mehr benutzen könnten. Auch bei Festen mal eine Bank oder einen Tisch aufzustellen, sei auf der unebenen Rasenfläche kaum möglich, vom Anfahren des Platzes oder der Benutzung von Straßenkreide ganz zu schweigen.

Weitere Wünsche für den Spielplatz: „Wir hätten gerne wieder das Material für das Tipi und den Tunnel“, so Jasbinschek. Das Zusammenbauen würden wie beim ersten Mal freiwillige Helfer übernehmen. Darüber hinaus würde sie gerne ein paar Geräte umstellen und sinnvoller anordnen lassen, beispielsweise die Hängebrücke, zwei Balancier-Balken und eine Wippe.

Der Ausschuss nahm den Spielplatz daraufhin selbst einmal in Augenschein und gab anschließend seine Zustimmung für die Pläne. Ob und in welchem Umfang diese finanziell umsetzbar sind, soll aber noch in weiteren Gremien diskutiert werden. Die teuerste Maßnahme – das Verlegen des Pflasters – würde nämlich um die 15 000 Euro kosten, erklärte Gemeindedirektorin Sandra Wiechmann. Ein Teilabschnitt des Weges sollte nämlich stabil genug sein, dass Baufahrzeuge, beispielsweise zum Auswechseln des Sandes im Sandkasten, das Gelände befahren können.

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