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Nienstädt Ran an das komische Ei
Schaumburg Nienstädt Nienstädt Ran an das komische Ei
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00:28 06.09.2014
„Was ist das für ein komisches Ei?“ – Die Mädchen sammeln Erfahrungen im Rugby. Quelle: kil
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Der Andrang war riesig: Eigentlich war die Teilnehmerzahl auf 50 Kinder begrenzt, „aber der Bedarf war so groß, dass wir jetzt 60 Kinder aufgenommen haben“, erzählt Anika Brehmke vom TSV. Der Einzugsbereich reicht von Hülshagen über Stadthagen bis Nienstädt.

 Unter der Leitung von 15 ehrenamtlichen Sportpädagogen, Trainern und Übungsleitern vom TSV und aus der Elternschaft können die Ferienkids jeden Tag von 7.30 bis 14.30 Uhr neue Sportarten ausprobieren und sich zusammen mit anderen Kindern so richtig austoben. Außer Fußball, Turnen und Co. stehen auch ein Zirkusprogramm, Basteln, Feuerwehrspiele, Wanderungen mit dem Nabu und Instrumentenkunde mit dem Spielmannszug auf dem Freizeitprogramm. Viel Unterhaltung für die Kleinen, aber auch eine große Herausforderung für die Betreuer.

 Eine ziemliche Wuselei herrschte am ersten Tag beim Einteilen in die Sportgruppen. „Die Kinder können sich aussuchen, was sie machen wollen, aber wir achten auch darauf, dass sie verschiedene Sportarten ausprobieren“, erklärt Brehmke. Schließlich gehe es bei der Betreuung auch um die Nachwuchsförderung des TSV. Während die einen Kinder Feuer und Flamme fürs Tanzen waren, strömten vor allem die Jungs auf den Fußballplatz. Ein paar neugierige und mutige Mädchen hatten sich sogar für das Rugbyspielen entschieden. „Wisst ihr denn, was das ist? „Habt ihr so ein komisches Ei schonmal gesehen?“ – Die meisten Kinder schüttelten den Kopf, machten sich aber mit viel Elan daran, mit diesem „komischen Ei“ über den Platz zu flitzen.

 Gefördert wird die Ferienbetreuung vom Landessportbund. Auch im kommenden Jahr will der TSV wieder eine sportliche Woche anbieten. Dann, so Brehmke, soll auch der inklusive Ansatz noch weiter ausgebaut werden. Einige Kinder aus dem Heilpädagogischen Kindergarten in Wendthagen sind schon diesmal dabei, wurden allerdings von ihren gewohnten Kindergarten-Betreuuern begleitet, damit das TSV-Team Erfahrungen in Sachen Inklusion sammeln kann.kil

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