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Nienstädt SPD: Steinbruch ist ein Vorzeigeprojekt
Schaumburg Nienstädt Nienstädt SPD: Steinbruch ist ein Vorzeigeprojekt
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00:28 26.09.2015
Der SPD-Ortsverein schaut sich mit seinen Gästen im Steinbruch Liekwegen um, der vom Nabu unterhalten wird. Quelle: pr.
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Nienstädt

Bruno Scheel vom Naturschutzbund Deutschland (Nabu) habe der rund 20-köpfigen Gruppe das Biotop nahegebracht.

„Das ist ein Vorzeigeprojekt“, zieht Koch als Resumee über den Steinbruch aus der Veranstaltung. Es sei beachtlich, das dort tatsächlich Gelbbauchunken zu sehen gewesen seien und auch die Wildpferde hätten die Teilnehmer beeindruckt. Dabei sei die Entscheidung, das Areal weitgehend sich selbst zu überlassen, in den Jahren der Entscheidung sogar umstritten gewesen. „Ich kann ziemlich deutlich sagen, dass das Projekt sich unglaublich gelohnt hat“, beurteilt Koch das dort entstandene Biotop.

Der SPD-Vorsitzende glaubt, dass auch die Akzeptanz in der Bevölkerung sehr hoch ist. „Das Projekt ist nicht nur für einen Insider-Kreis, sondern man hat von Anfang an darauf geachtet, dass die Bevölkerung das Projekt kennt und auch wahrnimmt.“ So seien beispielsweise Schautafeln aufgestellt worden, die über Fauna und Flora im Steinbruch informieren. „Es gibt so gut wie keinen Vandalismus“, freut sich Koch, der auch an solchen Dingen die Akzeptanz abliest.

Als greifbares Anschauungsareal ist der Steinbruch nach Meinung der SPD auch gut für die Bildung der Kinder. So würden Kindergärten wie der in Liekwegen Ausflüge in das Gebiet machen. Auf den offiziellen Wanderwegen können sich Besucher jeder Altersklasse ein Bild von dem Terrain machen. Erstaunlich sei, dass sogar Rehe in dem Gebiet zu sehen waren. Obwohl das Areal teilweise wegen der dort lebenden Wildpferde eingezäunt sei, müssen die Rehe sich irgendwo Zugang verschafft haben.

Der Ausflug habe auch dazu gedient, ein wenig Öffentlichkeitsarbeit für den Steinbruch zu machen. Für viele Teilnehmer sei „das etwas ganz Neues“ gewesen. Anschließend ist die Gruppe zum gemütlichen Teil übergegangen und hat am Feuerwehrhaus in Liekwegen gegrillt. Die Gespräche drehten sich vorwiegend um das aktuelle Thema Flüchtlinge. Da nun die Kommunen zur Verantwortung gezogen werden, müssten diese jetzt Wohnraum finden. bab

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