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Nienstädt Schlaglochpiste ist passé
Schaumburg Nienstädt Nienstädt Schlaglochpiste ist passé
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00:16 28.06.2017
Die Straße ist fertig: Anwohner sowie Vertreter der Gemeinde, der Baufirma und des Planungsbüros freuen sich.  Quelle: sk
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LIEKWEGEN

Lina (2) hatte ihr Stühlchen und Spielzeug mitgebracht, die großen Leute saßen auf Bierzeltbänken in der Garage der Familie Enning oder standen bei wohl temperiertem Sommerwetter davor. Der Bauausschussvorsitzende Dirk Röbke (mit guter Verbindung zur Barre-Brauerei) stiftete Getränke, die Gemeinde die Bratwurst. So ließen sich ein paar entspannte Stunden in Gemeinschaft genießen.

Die Bauphase ab September vergangenen Jahres war für die Anwohner freilich weniger entspannend, das eigene Grundstück oft nicht zu erreichen, das Parken ein Problem. Aber: „Wenn man sich auf die neue Straße freut, dann kann man mit den Umständen ganz gut leben“, sagte am Sonnabend Linas Papa, Tim Nenast. Und die Straße sei schön geworden.

Die ehemalige „Schlaglochpiste“, die Nienstädts Bürgermeister Gerhard Widdel schon seit seinem Amtsantritt 1991 als solche kannte, ist nun schlicht und eben und mit einem Mehrzweckstreifen statt erhöhtem Fußweg versehen. Bürgersteige habe es in ganz Liekwegen übrigens bis Mitte der Siebziger nicht gegeben, erinnert sich Widdel. Bis 1974 war der Ort selbstständig, wurde dann nach Nienstädt eingemeindet. Die Kurze Straße, die die Straße Feldweg mit der Liekweger Straße verbindet, sei eine historische Straße, erwähnte Widdel.

Schon 200 000 Euro verbaut

Der 190 Meter lange und 6,50 Meter breite Verkehrsweg hat einen Regenwasserkanal erhalten, teilweise sind die Wasserleitungen erneuert worden. Mitarbeiter der W&S Tiefbau GmbH aus Bückeburg haben die Bauarbeiten ausgeführt; Planung und Bauüberwachung lagen in Händen des Ingenieurbüros Kirchner.

Die Straße hat eine Asphaltdecke bekommen, die Parkstreifen sind mit Drainfugenpflastern belegt, die Hauseinfahrten markiert rotes Rechteckpflaster.

Mit 250000 Euro ist die Straßensanierung im Gemeindehaushalt veranschlagt. Bis jetzt seien 200000 Euro verbaut; die Endabrechnung stehe noch aus, so Gemeindedirektorin Sandra Wiechmann. Wahrscheinlich werde man unter 250000 Euro bleiben. sk

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