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Spielplätze sollen besser werden

Antrag für Dorfentwicklungsprogramm Spielplätze sollen besser werden

Vier wichtigen Themen möchte sich Nienstädt im Zuge des Dorfentwicklungsprogramms widmen: der Gestaltung von Spielplätzen, der Schaffung neuer Gewerbeflächen, der Fortsetzung des Gehweges an der Liekweger Straße und der energetischen Gebäudesanierung. Der Antrag auf Förderung ist nun auch fertig.

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Die Steigerung der Attraktivität von Spielplätzen gehört zu den Schwerpunkten, die die Gemeinde setzen will.

Quelle: kil

Nienstädt. „Diese Punkte wurden auch von den Bürgern angesprochen“, sagt Gemeindedirektorin Sandra Wiechmann mit Blick auf die Fragebögen. Der Antrag für die Aufnahme in das Förderprogramm stehe so weit, jetzt müsse noch der Verwaltungsausschuss darüber abstimmen, erklärt die Gemeindedirektorin.

Als Stärken wurden von den Einwohnern unter anderem die Kirche, die Nähe zum Wald, der geringe Leerstand, die drei Sportanlagen und das Vereinsleben genannt. Negativ wurden die Ausstattung und der Zustand der Spielplätze, die Trennung des Ortes durch die Bundesstraße und ein fehlender zentraler Treffpunkt für alle genannt.

Interessant findet Wiechmann eine Entdeckung an der Birkenhöhe. Dort habe es mal ein Wassertretbecken im Wald gegeben. Weil darin jemand seine Schafe geschächtet haben soll, sei das Becken schließlich zugeschüttet worden. Nun wurde der Wunsch geäußert, das Becken wieder zu aktivieren.

Das Geld fehlt

Das Vereinsleben, heißt es im Antrag, sei zwar mit 16 Vereinen und Verbänden stark, außerhalb von Sportstätten und Feuerwehren gebe es aber keine gemeinsamen Treffpunkte. Besonders für die jungen Leute fehle es an Angeboten. Hier besteht zum Beispiel der Wunsch, neben der Siedlerhütte in Meinefeld eine BMX-Bahn herzurichten. Bislang sei diese von Jugendlichen selbst provisorisch aufgeschüttet worden.

Viele Bürger wünschen sich zudem die Fortsetzung des Gehweges an der Liekweger Straße, was Wiechmann ebenfalls als eine Priorität sieht, bislang fehlte das Geld. Auch die Schaffung neuer Gewerbeflächen habe als Standortfaktor Priorität, denn das Gebiet am Schnatwinkel sei voll. Die angrenzenden Flächen lägen in Privatbesitz und seien derzeit nicht zu haben, da die Gemeinde keine zufriedenstellenden Ausgleichsflächen anbieten könne.

Im Bereich Senioren gebe es nur einen ambulanten Pflegedienst und das in Helpsen liegende Kreisaltenzentrum. Beide „können den steigenden Bedarf an Pflege beziehungsweise den Mangel an Angeboten altengerechter wohnformen und Wohnkonzepte nicht ausgleichen“, heißt es. Hier müssten neue Konzepte entwickelt werden, so die Verwaltung. kil

Region in Zahlen

  • Größe des Gesamtgebietes: 831 Hektar
  • Beteiligte Dörfer: 5
  • Gesamtsumme der Einwohner: 4566
  • Landwirtschaftliche Betriebe: 4
  • Handel, Handwerk und Gewerbe: 61
  • Dienstleistung, Tourismus, Gastronomie und Beherbergung: 111
  • Produzierende Gewerbe: 10
  • Kitas: 2
  • Grundschulen: 1
  • Vereine und Verbände: 16
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