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Spielplatz in der Kritik

Bürger beschweren sich über Zustände in Sülbeck Spielplatz in der Kritik

Nachdem sich Bürger in Sülbeck über den Zustand des Spielplatzes am Kirchweg beschwert haben, nimmt Bürgermeister Gerhard Widdel die Anlage in Schutz. „Die Geräte sind teilweise alt, ohne Frage“, bestätigt der Gemeindechef und weist darauf hin, dass der Spielplatz vor etwa 25 Jahren für die geburtenstarken Jahrgänge gebaut wurde.

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Sülbeck. Allerdings würden die Geräte sofort abgebaut werden, sollten sie nicht mehr den Sicherheitsstandards entsprechen. Alle zwölf Spielplätze der Gemeinde Nienstädt werden jährlich einer Sicherheitsüberprüfung unterzogen, erläutert Widdel. Diese Überprüfung wird durch einen speziell geschulten Mitarbeiter des Bauhofes vorgenommen. Im konkreten Fall steht die nächste Begutachtung im Oktober dieses Jahres an.

Dass in die Spielplätze der Gemeinde in den vergangenen Jahren kaum investiert wurde – mit Ausnahme des Neubaus in Sülbeck – erklärt Widdel mit der geringen Nachfrage nach Spielplätzen. Die Ermittlung des Bedarfs erfolgt durch Überprüfungen der Ratsmitglieder, die in den entsprechenden Ortsteilen wohnen.

Die Entstehung eines Neubaugebietes allein, wie zum Beispiel am Blumenbruch, führt nicht automatisch dazu, dass in die Spielplätze investiert werde, so Widdel. Zudem dürfen sich Anwohner mit einem Wunsch für eine Modernisierung oder Erweiterung eines Spielplatzes jederzeit an die Gemeinde wenden.

Im Finanzplan der Gemeinde gibt es eine gesonderte Haushaltsstelle für die Instandhaltung von Spielplatzgeräten, die in jedem Jahr nach Bedarf neu angepasst wird. Sofern ein Hinweis zur Modernisierung einer Anlage an die Gemeinde herangetragen wird, beschäftigt sich zunächst der Kinder- und Jugendausschuss mit der Thematik. Dieser tagt in diesem Fall das nächste Mal im Herbst. Das Gremium fasst dann einen Beschluss, der dem Verwaltungsausschuss und dem Gemeinderat vorgelegt wird, die schlussendlich über eine Finanzierung entscheiden. Widdel betont, dass die Sitzungen des Kinder- und Jugendausschusses sowie des Gemeinderates öffentlich sind und jeder Bürger daran teilnehmen kann.

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