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Nienstädt Sportstätten auf dem Prüfstand
Schaumburg Nienstädt Nienstädt Sportstätten auf dem Prüfstand
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18:44 06.04.2017
Die Gemeinde unterhält drei Sportstätten, teils auch mit Tennisplätzen, wie hier in Liekwegen, der gut angenommen wird. Quelle: kil
NIENSTÄDT

Der Anteil der EU-Mittel ist mit 55 Prozent der Bruttokosten festgesetzt. Nach Angaben von Nienstädts Gemeindedirektorin Sandra Wiechmann sind „alle Sportstätten in die Jahre gekommen“. Zusammen mit den drei Sportvereinen – TuS Sülbeck, SV Nienstädt und TSV Liekwegen – sowie einem externen Berater möchte die Gemeinde herausfinden: „Wo geht die Reise hin?“, erklärt Wiechmann. Bevor die Kommune in die Sportstätten investiert, soll geprüft werden, wo es Sinn macht zu investieren. „Wo liegen die Schwerpunkte und wo ist eine Sanierung oder vielleicht ein Neubau sinnvoll?“, so Wiechmann. Die Sportvereine äußerten immer viele Wünsche. „Da wollen wir jetzt eine vernünftige Basis schaffen.“

Liekwegen, Nienstädt und Sülbeck im Fokus

Bei der Studie geht es um die drei Sportstätten, die in der Hand der Gemeinde liegen: die Sportanlage in Liekwegen, die Turnhalle in Nienstädt und die Sporthalle in Sülbeck. Durch die Diskussionen mit den Vereinen soll zum Beispiel herausgefunden werden, wo vielleicht nur der Sportplatz oder nur die Halle genutzt wird. „Sofern Sportanlagen nicht mehr benötigt werden, könnten die freiwerdenden Mittel zur Verbesserung der Sportanlagen genutzt werden“, heißt es in der Projektbeschreibung des Förderantrages.

Als Beispiel nannte Wiechmann das „Phänomen Tennis“. Nach dem jüngsten Tennisboom seien die Plätze stark ausgelastet gewesen. In Liekwegen laufe es auch immer noch gut, in Sülbeck hingegen habe sie schon eine Schaukel auf dem Tennisplatz beobachtet. Auch die demografische Entwicklung soll Eingang in die Diskussion finden. Die Nutzung der Sportstätten sei „aufgrund zurückgehender Nutzerzahlen nicht mehr zufriedenstellend“, besagt die Projektbeschreibung.

Die Auftragsvergabe für die Studie soll in Kürze erfolgen, sagt Wiechmann. Geplanter Start ist der kommende Sommer. Bis zum Frühjahr 2018 soll die Untersuchung abgeschlossen sein. Dann wird sich zeigen, wie die Sportstätten in Nienstädt weiterentwickelt werden könnten. kil