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Nienstädt Tennisheim soll zum Fest wieder heile sein
Schaumburg Nienstädt Nienstädt Tennisheim soll zum Fest wieder heile sein
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00:17 12.08.2017
Fast alle Fenster sind eingeschlagen. Quelle: kil
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LIEKWEGEN

Die Täter hatten unter anderem Fenster, Türen und Schaukasten eingeschmissen, Lampen zerdeppert und das Vordach mit Steinen beschmissen.

Dies war nicht die erste Sachbeschädigung am Waldsportpark und auch nicht die letzte.

„Es geht schon wieder los mit den Schmierereien“, berichtet Karl-Heinz Krämer vom Verein. Auf der Schierborner Höhe sei bis Montagabend 21.30 Uhr noch alles in Ordnung gewesen. Am Dienstagmorgen habe es wieder neue Schriftzüge im Bewegungspark auf einer Turn-Bank gegeben. Dieser sieht anderen sogenannten Tags, die früher an die Sportplatzbande gesprüht wurden, sehr ähnlich. Krämer ruft deshalb alle, die rund um den Sportpark etwas sehen oder bemerken auf, die Beobachtungen mitzuteilen. Auch an das Kommissariat in Bückeburg können sich Zeugen wenden. Wie dessen Pressesprecher Matthias Auer sagt, gebe es zu den Tätern derzeit noch keine neuen Erkenntnisse.

„Alle haben mit angepackt“

Brehme hofft, dass die Schuldigen demnächst gefasst werden, weil der Verein ansonsten vollständig auf den Kosten für die Reparaturen des Tennisheims sitzenbleibe. Gegen Vandalismus sei der Verein nämlich nicht versichert. Die Täter könnten jedoch zur Rechenschaft gezogen werden.

Dennoch macht sich die Tennissparte nun daran, das Haus wieder auf Vordermann zu bringen. 15 bis 18 Mitglieder hatten nach der Tat spontan geholfen, rund um das Heim aufzuräumen und die kaputten Fenster zu verbarrikadieren. „Alle haben mit angepackt“, lobt Brehme seine Sportsfreunde.

Für die neuen Fensterscheiben und die kaputte Tür müssen laut Brehme 1500 Euro aufgebracht werden. Für das Drumherum würden wohl weitere 1000 Euro benötigt. „Ziel ist es, die Hütte bis Saisonende wieder so herzustellen, wie sie war“, sagt Brehme. Die Tennissparte plant, am 24. September ihr Sommerfest zu feiern.

Der Spartenleiter hofft, dass dieses Ziel bis dahin erreicht ist. Brehme möchte nicht mit einer Baustelle in die Winterpause gehen. Wie das Ganze finanziert werden soll, darüber müsse sich im Verein noch verständigt werden. „Ich hoffe nach wie vor, dass die Verursacher ermittelt werden.“ bab

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