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Unterschriften für bessere DSL-Versorgung

Liste an Telekom übersandt Unterschriften für bessere DSL-Versorgung

Mit einer Unterschriftenaktion will Thomas Beck aus Sülbeck die Telekom dazu bewegen, die DSL-Geschwindigkeit in den unterversorgten Bereichen in Nienstädt zu erhöhen.

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Thomas Beck (links) und Jörg Prietzel hoffen, dass die Unterschriftenaktion die Telekom zum Handeln bewegt.

Quelle: pr.

Nienstädt. 250 Menschen haben inzwischen für mehr Tempo im Datentransfer unterzeichnet. Die Liste hat Beck jetzt der Telekom übersandt. Der zuständige Gebietsbetreuer habe bereits geantwortet, berichtet Beck. „Die Telekom will jetzt prüfen, welche technischen Möglichkeiten es gibt“, zitiert er aus der Antwort des Telekommitarbeiters.

 Wie Beck angibt, seien einige Bereiche der Samtgemeinde besonders unterversorgt. „Das betrifft mehrere Kommunen.“ Hierzu zählt er unter anderem die Straßen Steinbreite, Kirchweg, Ringstraße, Kirchhorster Straße und Flautstollen in Sülbeck. In Liekwegen gehören beispielsweise Blumenbruch, Gartenweg, Forststraße und Jägerweg dazu. In Helpsen sei das Gebiet um Riepackerstraße und Enzer Straße betroffen. In Seggebruch sei es die Straße In der Pickerecke. Und in Hespe sei die DSL-Versorgung trotz des DSL-Ausbaus in den Jahren 2009 bis 2011 und 2014 weiterhin schlecht. „Eine komplette Versorgung des Ortes ist immer noch nicht sichergestellt“, bemerkt Beck.

 Der Sülbecker ist selbst IT-Berater und muss beim Hochladen von 100 Megabyte eine Dreiviertelstunde bis Stunde Geduld aufbringen. „Unter besseren Umständen wären das nur drei Minuten“, sagt Beck, der von der Telekom schon gehört hat, das unterversorgte Gebiet sei nicht groß genug, um tätig zu werden. „Das lass ich mir nicht erzählen. Eine zuverlässige Versorgung muss sichergestellt sein, mein Nachbar zum Beispiel kommt an manchen Tagen überhaupt nicht ins Netz“, sagt der Sülbecker. Gerade für Leute, die wie ich, auf schnelles Internet auch beruflich angewiesen sind, ist das Verhalten der Telekom ja schon geschäftsschädigend“, ärgert sich Beck. Zur Anschauung legt er die Karten der Telekom vor, die den Grad der Versorgung dokumentieren. Auf dieser gibt es rund um Nienstädt noch viele weiße Flecken.

 Außerdem würde Beck sich mehr Engagement von der Gemeinde wünschen. „Ich weiß, Nienstädt hat kein Geld“, schränkt er ein. Dennoch könne mit der Hilfe der Politiker mehr Druck aufgebaut werden. Den Ratsherren Jörg Prietzel hat er aber bereits auf seiner Seite. bab

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