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Warten auf die Grüne Welle

Optimierung an der B65 Warten auf die Grüne Welle

Verkehrssicherheit für Grundschüler und Lärmbelastung für die Anwohner der Bundesstraße 65 in Nienstädt sind offenbar weiterhin ein Problem. Eine Entschärfung ist in beiden Fällen noch nicht eingetreten.

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Der Verkehr auf der B 65 soll künftig besser fließen. Die Optimierung der Ampelschaltung lässt allerdings auf sich warten.

Quelle: kil

NIENSTÄDT. Die Nienstädter Ratsfrau Petra Ritter hatte im vergangenen Jahr mit dem CDU-Ortsverband eine Infoveranstaltung zu dem Thema B 65 in Nienstädt auf die Beine gestellt. Jetzt will sie noch einmal nachhaken, wie die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr und der Landkreis verfahren wollen.

Die Nienstädter hatten sich bei der Veranstaltung über die Lärmbelästigung beklagt. Ein Vorschlag lautete, eine Grüne Welle einzurichten, um so An- und Abfahrgeräusche zu minimieren. Und genau das möchte die Behörde jetzt umsetzen. „Wir hatten sowieso vor, die Signalprogramme und Anlagen zu erneuern“, sagt Markus Brockmann, Leiter des Geschäftsbereichs Hameln der Landesbehörde, auf Anfrage unserer Zeitung. Die von der Landesbehörde erhobenen Daten seien an ein Planungsbüro weitergeleitet worden. Brockmann selbst habe über die Ergebnisse noch keine Rückmeldung, fest stehe aber, dass die Ampelphasen und -anlagen neu konzipiert und die Grüne Welle optimiert werden sollen. Dazu gehöre auch, dass Linksabbiegerspuren künftig separat ausgewiesen werden. „Das wird den Fluss und die Sicherheit verbessern“, kündigt Brockmann an. Über den Zeitplan kann die Behörde noch immer keine Auskunft geben, da die verantwortliche Mitarbeiterin momentan länger erkrankt sei. Eigentlich sollte die Umstellung schon bis Ende des Jahres 2016 abgeschlossen sein.

Ein weiteres Problem bleibt die Querung der B 65 für die Kinder der Grundschule Nienstädt. Die Situation an der Bundesstraße „hat sich bisher nicht verbessert“, sagt Catrin Tomhave, Elternvertreterin für den Schulhort in Nienstädt. „Wir hatten ja den Wunsch, dass man die Ampelphasen verlängert“, erinnert Tomhave an ein Treffen mit Verkehrsexperten am Übergang zur Grundschule. Aber bislang hat sich nichts verändert.

Bei einer Ortsbegehung der Ampelkreuzung von B 65 und Bahnhofstraße vor zwei Jahren war die zuständige Landesbehörde zu dem Schluss gekommen, dass verkehrssicherungstechnisch alles getan wurde, was möglich und sinnvoll sei. Die Vertreter empfohlen der Grundschule, präventiv Verkehrserziehung zu betreiben. Tomhave zufolge reicht das aber nicht aus. Sie hat auch in diesem Winterhalbjahr zwischen 7.30 und 8 Uhr wieder Situationen beobachtet, die sie als prekär für die Sicherheit der Kinder einordnet. Freiwillig stellen sich Eltern morgens an die Straße und fungieren als Schülerlotsen, um die Kinder sicher über die B 65 zu bringen.  bab, kil

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