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Wenn Schottenröcke den Ehrgeiz wecken

Liekwegen / "Highland Games" Wenn Schottenröcke den Ehrgeiz wecken

50 Teilnehmer haben sich bei den kräftezehrenden „Highland Games“ - nach schottischem Vorblid - in Liekwegen das Äußerste abverlangt. Mehrere Stunden lang prägten Schottenröcke und die bunten T-Shirts der zehn Gruppen das Bild der Hangwiese an der Schützenstraße 28.

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Das Tauziehen raubt auch den Stärksten die letzte Kraft. © svb

Liekwegen (svb). Etwa 150 Zuschauer verfolgten die unterschiedlichen Disziplinen, vom Baumstammwurf über den Schwindellauf bis hin zum Holzhacken, und knauserten dabei nicht mit Anfeuerungsrufen. Gastgeber Christoph Kellermeier freute sich über das „Bombenwetter“ und die gute Stimmung bei der schottischen Premiere in seinem Garten.

Beim Tauziehen legten sich die Wettkampfteilnehmer im wahrsten Sinne des Wortes ins Zeug. Auf zu Boden gegangene Mitstreiter konnte keine Rücksicht genommen werden, und so wurde der ein oder andere schon mal mehrere Meter mitgeschleift. Die Kraftrufe „Zieh“ oder „Rohes Fleisch“ der Tauzieher übertönten oft die Anfeuerungsrufe der Umstehenden.

Alle Mannschaften traten mehrmals an und ermittelten in einem packenden Finale schließlich den Sieger dieser Disziplin. Obwohl die Gruppen durchnummeriert waren, nannte sich eine spontan die „Schaumburger Sackpfeifen“.

Organisatorin Brinja Weiglein war erstaunt über das unermüdliche Engagement der Teilnehmer. „Was die für einen Ehrgeiz entwickeln“, als würde es „um Leben und Tod“ gehen, staunte sie. Manche Teilnehmer sahen nach dem Tauziehen allerdings schon „ganz schön erschöpft aus“, stellte Weiglein fest.

Auch beim Sackhüpfen ging es mit echtem Körpereinsatz zur Sache. Jeder bahnte sich den kürzesten Weg zum Ziel, wobei einige Hüpfende schon mal durch- und übereinander purzelten. „Verletzt Euch nicht“, erschall dann der besorgte Ruf Weigleins durch das Megaphon.

In den Pausen konnten sich die erschöpften „Highlander“ mit Deftigem vom Grill, Kuchen und kalten Getränken stärken. Bei den zahlreichen Schottenröcken war ein Dudelsackspieler selbstverständlich nicht weit, der zwischendurch bekannte Melodien und traditionell schottische Stücke spielte.

Zu gewinnen gab es eine Fiskars-Axt sowie Essens- und Massagegutscheine. Letztere konnten vermutlich die meisten Teilnehmer nach den anstrengenden Spielen gebrauchen. Nach dem gelungenen Auftakt wird es 2012 höchstwahrscheinlich eine zweite Auflage der Highland-Games in Liekwegen geben, versicherte Weiglein.

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