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Ab 2017 läuft alles über Digitalfunk

Feuerwehrausschuss Ab 2017 läuft alles über Digitalfunk

Die Freiwilligen Feuerwehren in der Samtgemeinde Nienstädt haben die Umstellung auf Digitalfunk weitestgehend abgeschlossen. „Ab 1.1.2017 wird komplett digital gefunkt“, sagte Dieter Sebode bei der Sitzung des Feuerschutzausschusses der Samtgemeinde Nienstädt.

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SAMTGEMEINDE NIENSTÄDT. Alle Kameraden seien vom Ausbildungsstand aus gesehen auch „soweit fit, dass wir am Ende des Jahres umstellen können“. Zurzeit gebe es innerhalb der Samtgemeinde 260 aktive Einsatzkräfte.

Sebode blickte auch auf die Einsätze im ablaufenden Jahr zurück. 32 Brände seien zu verzeichnen gewesen, darunter die Brandserie in und um die Gemeinde Nienstädt. Zwölf Brände, die in einem kurzen Zeitraum die Anstrengung der Kameraden erforderten.

Samtgemeindebürgermeister Ditmar Köritz betonte, dass diese Einsätze nicht einfach gewesen seien, gerade weil es Nächte mit mehreren Brandorten gegeben habe. Der mutmaßliche Brandstifter sei nun gefasst worden. „Das ist gut so“, sagte Köritz.

Die Einsatzkräfte haben aber auch mit anderen extremen Vorfällen zu tun gehabt. So berichtete Sebode von einem Brand an einem Elektroauto, dessen Ausmaß die Feuerwehr erstaunt habe. „Es ist überraschend, was da alles brennen kann“, sagte der Gemeindebrandmeister. Auch der Grad der Hitzeentwicklung habe die Einsatzkräfte verwundert. „Die Hitze war so stark, dass der Asphalt sich gelöst hat“, schilderte er die Situation an Einsatzort. „Das wird öfter kommen“, glaubt Sebode.

Bei den technischen Hilfeleistungen hat die Feuerwehr es auch in diesem Jahr mit den Folgen allzu verspielter Kinder zu tun. Im vergangenen Jahr hatte sich ein Schüler in einem Stuhl eingeklemmt, in diesem Jahr hat ein Kind die Eltern ausgesperrt. Wie Sebode berichtete, mussten die Eltern bis Hilfe kam auf dem Balkon ausharren.

Verwaltung und Feuerwehr betonten die gute Zusammenarbeit während des Jahres. „Dank an Rat und Verwaltung. Es läuft im Großen und Ganzen ganz gut mit uns“, sagte Sebode. Köritz lobte seinerseits die Arbeit der Freiwilligen.  bab

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