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Ab Januar wird es teurer

Samtgemeinderat Nienstädt Ab Januar wird es teurer

Für den Bezug von Frischwasser über die Samtgemeindewerke Nienstädt werden ab Januar wohl höhere Gebühren anfallen. Um möglichst eine Kostendeckung zu erreichen, hat der Werksausschuss des Samtgemeinderates eine Erhöhung des Kubikmeterpreises und der Grundgebühr empfohlen.

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Quelle: pr.

SAMTGEMEINDE NIENSTÄDT. Auch für die Abwassergebühren sollen laut Fachausschuss höhere Preise berechnet werden, da der Abwasserverband Gehle-Holpe ebenfalls die Gebühren erhöht hat.
Der Kubikmeter Wasser soll künftig 1,46 Euro (netto) statt 1,39 Euro kosten und die Grundgebühr für alle Zählergrößen um einen Euro pro Monat erhöht werden. Wie im Ausschuss erläutert wurde, würde das Frischwasser 1,55 Euro kosten müssen, wenn die Zählergebühren gleich blieben.

Samtgemeindebürgermeister Ditmar Köritz berichtete, dass die Werke seit zwei Jahren wieder mehr Wasser umsetzen. Auch die Zahl der Hausanschlüsse steige. Es gebe 19 neue Anträge. Auch 16 Rohrbrüche seien zu verzeichnen gewesen, die über das gesamte Gebiet verteilt seien. Der Werksausschuss hat beschlossen, 300 000 Euro in den Wasserleitungsbau zu stecken. Klaus-Ulrich Schmidt (Bündnis 90/Die Grünen) begrüßte die Sanierung des Netzes und auch die Anpassung des Wasserpreises, um die Kostendeckung zu erreichen.

Im Abwassersektor steht eine Erhöhung an, weil beim Abwasserverband steigende Entsorgungskosten für den Klärschlamm anfallen und die allgemeine Preissteigerung zum Tragen komme. Bisher kostet der verbrauchte Kubikmeter 1,34 Euro ab Januar sollen 1,58 Euro gezahlt werden. „Wir sind noch gut im Rennen“, sagte Köritz mit Blick auf andere Kommunen.

Ratsherr Werner Vehling (SPD), der auch Verbandsvorsteher beim Abwasserverband Gehle-Holpe ist, erläuterte, dass insbesondere bei der Klärschlammentsorgung Veränderungen eingetreten seien. Die Landwirte würden den Schlamm nicht mehr verwerten können und dieser müsse nun anderwertig entsorgt werden. „Es bleib nur die Verbrennung übrig“, sagte Vehling. Das koste den Verband 200 000 Euro mehr pro Jahr. Der Klärschlamm werde nämlich nicht in der Nähe entsorgt, sondern müsse bis nach Köln transportiert werden. bab

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