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Aus für die Schulband

Nienstädts Grundschule hat keine Stunden Aus für die Schulband

Mitglieder des Fördervereins Step by step der Grundschule Nienstädt bedauern, dass die Schulband nicht mehr aktiv ist. Bei der Mitgliederversammlung des Vereins wurde bemängelt, dass der Verein das Projekt finanziell unterstützt habe und dies nun als „Plattform für Schüler sich zu präsentieren“ wegfalle.

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Quelle: SN

Samtgemeinde Nienstädt. „Das finden viele Eltern nicht gut“, konnte Thomas Oertel, Elternratsvorsitzender der Schule, aus Elternabenden und Gesamtkonferenzen berichten.

Die kommissarische stellvertretende Schulleiterin Anna Feuerbach hatte bei der Fördervereinssitzung schulinterne Gründe angegeben. Auf Nachfrage nennt Schulleiter Helmut Quander als offiziellen Grund das neue Stundentableau. Für die Arbeitsgemeinschaft Schulband stünden deshalb nicht mehr genug Lehrerstunden zur Verfügung.

„Der Erlass hat sich geändert“, sagt Quander. Demnach müssten jetzt in den Klassen drei und vier wöchentlich jeweils zwei Stunden Musikunterricht erteilt werden. „Wir haben vier dritte und vier vierte Klassen, das sind 16 Stunden“, rechnet er vor. Dies lasse keinen Spielraum mehr für weitere, freiwillige Aktivitäten. Erst sei der Pflichtunterricht abzudecken.

Auf das Thema reagiert der Schulleiter etwas sauertöpfisch. „Den Lehrerstundenplan macht die Schulleitung und nicht der Förderverein“, wehrt sich der Rektor gegen eine Einmischung in die Unterrichtsplanung. Der Förderverein sei „die Sparkasse der Schule“ und dazu da, Geld zu sammeln für Dinge, „die mit den normalen Mitteln der Schule nicht bezahlt werden können“.

„Das ist sehr traurig, wenn er das ernst meint“, sagt die ehemalige Vorsitzende Ana Hesse, die den Verein vier Jahre leitete und vergangene Woche das Amt übergeben hatte. Die Eltern würden viel Arbeit in Kauf nehmen und erhebliches Engagement zeigen, um das Geld zur Unterstützung von Schulprojekten zusammenzubekommen. Viele Veranstaltungen seien ohne die Eltern „gar nicht denkbar“. Für die Band habe der Verein beispielsweise Mikrophone, Verstärker und Zubehör finanziert.

„Das kommt ja jetzt allen Kindern auch im Musikunterricht zugute“, argumentiert Quander und macht ein wenig Hoffnung. „Wenn wir wieder genug Stunden haben, geht das mit der Band auch wieder weiter.“ bab

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