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Baulücken: Erfassung frühestens ab Herbst

Samtgemeinde Nienstädt Baulücken: Erfassung frühestens ab Herbst

Die Datenerhebung für ein Baulückenkataster in der Samtgemeinde Nienstädt wird frühestens im Herbst beginnen. Das sagte Samtgemeindebürgermeister Ditmar Köritz auf Anfrage.

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Samtgemeinde Nienstädt. . Der Bauausschuss des Rates der Samtgemeinde war einem entsprechenden SPD-Antrag gefolgt, eine solche Liste zu führen. Vor einer Statistik sollten aber erst die Eigentümer freier Baugrundstücke befragt werden, ob sie Interesse an Verkauf und Teilnahme an so einem Kataster haben (SN berichteten).

„Das geht nicht von Heute auf morgen“, sagt Köritz. Innerhalb der Verwaltung sei eine Umstrukturierung des Personals erfolgt, sodass sich die zuständigen Mitarbeiter erst einarbeiten müssen. Vier Mitgliedsgemeinden mit ihren Ortsteilen müssen berücksichtigt werden. „Wir haben ein Unterstützungsangebot von der Katasterverwaltung in Rinteln bekommen“, teilt der Samtgemeindebürgermeister mit. Mit deren Hilfe könne eine genauere Abgrenzung zwischen bebauter und unbebauter Fläche getroffen werden.

Bei der Bauausschusssitzung hatte die Nienstädter Verwaltung bereits darauf hingewiesen, dass der Aufwand für die Samtgemeinde beträchtlich sei. Denn bisher verfüge Nienstädt noch nicht über eine digitalisierte Bausatzung. Hintergrund für den SPD-Antrag auf dieses Kataster war es, Bauwilligen einen besseren Überblick über die freien Flächen zu geben und die innerörtliche Entwicklung zu fördern.

Um Baulücken in Baugebieten zu vermeiden, gibt es laut Köritz auch Möglichkeiten bei der Vertragsschließung. Solche Klauseln seien bei Baugebieten, die in öffentlicher Hand liegen, üblich. Für Nienstädter Grundbesitz gelte demnach, dass die Grundstücke drei Jahre nach dem Kauf bebaut sein müssen, anderenfalls könne die Gemeinde Gebrauch von ihrem Rückkaufsrecht machen, das ebenfalls vertraglich festgelegt sei. Wenn Baugebiete durch Private Anbieter oder Firmen veräußert würden, habe die Gemeinde keinen Einfluss.  bab

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