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Samtgemeinde Nienstädt Deutlicher Frauenüberschuss
Schaumburg Nienstädt Samtgemeinde Nienstädt Deutlicher Frauenüberschuss
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18:18 07.04.2017
Quelle: pr.
SAMTGEMEINDE NIENSTÄDT

In diesem Zuge hat der Samtgemeinderat auch einer Satzungsänderung zugestimmt. Mit der letzten Änderung des Kommunalverfassungsgesetzes wurden auch die Regelungen für die Gleichstellungsbeauftragte angepasst. Demnach haben Kommunen, die nicht Mitgliedsgemeinden von Samtgemeinden sind, eine Gleichstellungsbeauftragte zu bestellen. Samtgemeinden mit mehr als 20000 Einwohnern müssen eine hauptberufliche Kraft mit mindestens der Hälfte ihrer regelmäßigen Arbeitszeit beschäftigen. Da die Samtgemeinde Nienstädt nur gut 10000 Einwohner zählt, reicht eine nebenamtliche Gleichstellungsbeauftragte aus, die neuerdings noch eine Vertretung braucht.

In Nienstädt bevorzuge man die „kurzen Wege“

Seit der Einführung 1995 sei die Samtgemeinde mit der Fünf-Stunden-Regel gut ausgekommen, so Köritz. Neu ist, dass nun auch Mitarbeiter aus den Mitgliedsgemeinden diesen Job übernehmen können. Manche Gemeinden, weiß Köritz, lösen das auch durch Ehrenamtliche, aber in Nienstädt bevorzuge man die „kurzen Wege“ innerhalb der Verwaltung.

In der Praxis bestehe die Hauptaufgabe der Gleichstellungsbeauftragten vor allem darin, bei Personalfragen wie Neueinstellungen einbezogen zu werden. An einen echten Fall für die Gleichstellungsbeauftragte kann sich Köritz während seiner Amtszeit nicht erinnern.

Paradoxerweise muss diese Aufgabe von einer Frau übernommen werden, bestätigt Köritz. Dabei seien Frauen in der Samtgemeindeverwaltung keineswegs unterrepräsentiert – im Gegenteil. „Wir haben einen klaren Frauenüberschuss“, berichtet der Verwaltungschef. „Wir sind nur drei Männer.“ Dem gegenüber stehen zwölf Mitarbeiterinnen. kil