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Die Wahl muss ad acta gelegt werden

Nienstädt / Jugendparlament Die Wahl muss ad acta gelegt werden

In der neuen Amtsperiode wird es kein Jugendparlament in der Samtgemeinde Nienstädt geben. Obwohl die Wahl für das Jugendparlament verstärkt beworben worden sei, hätten sich dieses Mal leider nur zwei Bewerber angemeldet, bedauerte Sandra Wiechmann, die allgemeine Stellvertreterin des Samtgemeindebürgermeisters und Verantwortliche für das Jugendparlament.

Samtgemeinde Nienstädt (tbh). Es seien jedoch mindesten fünf Kandidaten nötig gewesen, damit mussten die Wahlen vorerst ad acta gelegt werden.
Alle Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 19 Jahren, die ihren Hauptwohnsitz in der Samtgemeinde Nienstädt haben, konnten sich für einen Sitz in dem Nachwuchsparlament bewerben. „Es ist wirklich furchtbar schade, dass das Interesse so gering ist“, sagte Wiechmann. Mit dem Amt bekommen die Parlamentsmitglieder auch ein Mitsprache- und Beteiligungsrecht bei kommunalen Entscheidungen, wodurch den Jugendlichen auf politischer Ebene die Möglichkeit der Einflussnahme geboten wird.
„Erwachsene haben eine andere Sichtweise als die Jugendlichen“, weiß Wiechmann. Obwohl natürlich immer versucht werde, die Interessen dieser Altersgruppe zu berücksichtigen, könnten Erwachsene die Jugendlichen nicht so gut vertreten, wie diese es selbst vermögen.
Um den Kontakt zu den Jugendlichen zu halten und zu erfahren, was ihnen wichtig sei, wird Wiechmann zufolge verstärkt mit Jugendeinrichtungen wie dem Jugendcafé „Mad House“ zusammengearbeitet.
Am Freitag, 30. November, endet die Amtsperiode des aktuellen Jugendparlaments. Danach hätte eigentlich die zweijährige Amtszeit der neuen „Jungendpolitiker“ begonnen. Sobald jedoch wieder Interesse vonseiten der Jugendlichen signalisiert werde, sei die Gemeinde bereit, das Jugendparlament wiederzubeleben, betonte Wiechmann. „Wenn sich genügend Interessenten melden, dann kann jederzeit gewählt und ein neues Jugendparlament gegründet werden. Wir würden uns freuen.“

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