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Es brummt beim Anrufbus

10.000 Fahrgäste transportiert Es brummt beim Anrufbus

Der Verein Anrufbus Nienstädt hat seinen 10.000. Fahrgast begrüßt. Die 85-jährige Marianne Kirchhof aus Liekwegen hat dafür gesorgt, dass der Verein die magische Marke geknackt hat. Kirchhof ist Stammgast beim Nienstädter Anrufbus und froh, dass es so ein Angebot in der Samtgemeinde gibt.

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Ilona Fischer (links) und Bernd Tünnermann vom Vorstand des Nienstädter Anrufbusses haben mit Marianne Kirchhof den 10.000. Fahrgast begrüßt.

Quelle: bab

Samtgemeinde Nienstädt. „Ich bin so glücklich gewesen, als der Bürgerbus kam“, sagt die Liekwegerin, die noch nie einen Führerschein besessen hat. „Das Schönste ist, man wird an der Tür abgeholt und wiedergebracht“, findet die 85-Jährige, die an der Schützenstraße wohnt. „Und die Fahrer sind alle nett und freundlich“, fügt sie hinzu.

Das freut den Vorsitzenden des Anrufbusvereins, Bernd Tünnermann, und dessen Stellvertreterin Ilona Fischer. Auch sie sind ein wenig stolz auf die Entwicklung des Anrufbusverkehrs, der inzwischen mit zwei Fahrzeugen betrieben wird. Die Fahrgastzahlen zeigen für Tünnermann, dass der Verein die richtigen Weichen gestellt hat. „Wir haben nicht damit gerechnet“, gibt Tünnermann aber zu, dass er überrascht ist, die Marke von 10.000 Gästen bereits jetzt erreicht zu haben. Der Anrufbus war im Oktober 2014 gestartet. „Die Tendenz war aber absehbar“, meint Tünnermann, „deshalb haben wir auch das zweite Fahrzeug angeschafft.“ Das zweite Fahrzeug, ein VW-Crafter, kam 2016 hinzu. Es kann zwei Rollstuhlfahrer transportieren.

Differenzen mit Anrufbus Niedernwöhren

Allerdings kam der neue Wagen nicht sofort zum Einsatz, sondern erst Anfang 2017, weil es hinsichtlich der Kosten Differenzen mit dem Verein Anrufbus Niedernwöhren gab, dessen Dispositionszentrale die Nienstädter Fahrzeuge einteilte. Daraufhin hat der Verein Anrufbus Nienstädt eine eigene Dispositionszentrale eingerichtet und ist zufrieden mit dem Ergebnis. „Es brummt“, sagt Tünnermann. Und mit der Finanzierung klappe es auch „ohne Zuschuss der Samtgemeinde“, sagt der Vorsitzende mit Blick auf manch andere Kommune. Fischer findet vor allem bemerkenswert, dass auch Kinder und Jugendliche das Angebot inzwischen zu schätzen wüssten und die Zahl der jüngeren Gäste steige.

Ehrenamtliche Fahrer, die rund viermal im Monat einen halben Tag im Einsatz sind, werden immer gesucht und können sich melden. Die Kosten für erforderliche Lizenzen werden übernommen.  bab

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