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Samtgemeinde Nienstädt Es darf noch ein bisschen weniger sein
Schaumburg Nienstädt Samtgemeinde Nienstädt Es darf noch ein bisschen weniger sein
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13:11 30.11.2012
Samtgemeinde Nienstädt (jcp)

Eine „Pro-Kopf-Pauschale“ für Schüler wie in anderen Kommunen gibt es in der Samtgemeinde Nienstädt nicht. Für das Jahr 2013 hat die Verwaltung aber eine Vergleichsrechnung mit den Pauschalsätzen anderer Kommunen aufgestellt. Ergebnis sind derzeit geplante 4 400 Euro an Streichungen im Bereich sogenannter „schülerabhängiger Ansätze“.
Das beträfe 1400 Euro Einsparungen bei Bürobedarf, 2000 Euro beim beweglichen Vermögen – zum Beispiel Stühle und Tische – und 1000 Euro bei Veranstaltungen.
Das könnte nach Angaben von Helmut Quander, dem Leiter der Grundschule Nienstädt, zum Beispiel die bereits genannten Theateraufführungen, Klassenfahrten und auch Schulfeste treffen. „Da die Schülerzahlen zurückgehen, halte ich das aber für absolut in Ordnung“, sagt Quander. Zudem sei er sich über die klamme Situation der öffentlichen Kassen bewusst. Auch der kürzlich vom Schulausschuss befürwortete Haushaltsplan 2013 argumentiert: „Im Schulbudget wurden in den letzten Jahren trotz zurückgehender Schülerzahlen keine Einsparungen vorgenommen.“
Froh ist Quander indes, dass es den „besonderen Etat“ für die Leseförderung in Höhe von 3000 Euro nicht getroffen hat. Mithilfe einer umfangreich ausgestatteten Bibliothek, eines PC-Raumes und eines speziellen Computerprogramms werde an der Grundschule Nienstädt das Lesen „zielgerichtet“ gefördert.
Weiterhin soll der Schulförderfonds auf 3500 Euro geschrumpft und die Anzahl der Hortplätze ab 1. August des kommenden Jahres auf 70 – 30 in Seggebruch und 40 in Nienstädt – reduziert werden. Die Zehnergruppe würde es damit ab Sommer 2013 nicht mehr geben.