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Gasversorgung geht an Stadtwerke

Fusion der Energieversorgung Gasversorgung geht an Stadtwerke

Nach einem „Beschlussmarathon“ und einem Jahr intensiver Gespräche steht der Übernahme des Versorgungsbereiches Gas der Samtgemeindewerke Nienstädt und der Beteiligung der Samtgemeinde an der Energieversorgung Bergkrug (EVB) durch die Stadtwerke Schaumburg-Lippe (SWSL) nichts mehr im Weg.

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Quelle: pr.

Samtgemeinde Nienstädt. Der Samtgemeinderat hat einstimmig der Fusion der Energieversorgungsbereiche zugestimmt. Wie Samtgemeindebürgermeister Ditmar Köritz ausführte, sind zuvor die notwendigen Konzessionsverträge abgeschlossen oder entsprechend geändert worden. Die Fusion soll rückwirkend zum 1. Januar 2015 gelten.

Die Samtgemeinde Nienstädt erhält für die Übertragung vier Prozent der Anteile an der SWSL. Der eigentliche Wert liegt mit 3,34 Prozent sogar darunter, sodass sich ein sogenannter strategischer Aufpreis ergibt.

„Ich bin fest überzeugt, dass das der richtige Schritt war“, sagte Köritz mit Blick auf die Entwicklung auf dem Energiemarkt. „Dauerhaft hätten wir kein leistungsfähiges, wirtschaftliches Unternehmen darstellen können“, ist sich Köritz sicher. Mit den Stadtwerken Schaumburg-Lippe sie ein „guter Partner“ gefunden worden.

Das sahen auch die Ratsherren so. Friedrich Deventer (Bündnis90/Die Grünen) erinnerte daran, dass sich die Politik mit notwendigen Erhöhungen für die Bürger immer schwertue. Die Kosten für das Leitungsnetz müssten aber erwirtschaftet werden. Im Gasbereich zeige sich, dass „zunehmend mehr Kunden zu anderen Anbietern gehen und das Gas nur durch unsere Leitungen geleitet wird“. Auch vor dem Hintergrund des Ausbaus regenerativer Energien hält Deventer einen größeren Verbund für zweckmäßig.

„Ich finde es sinnvoll, dass die Fusion jetzt vollzogen wird“, sagte SPD-Sprecher Eberhard Koch. Der Schritt sei lange überlegt worden, aber als kleiner Gasanbieter haben die Samtgemeindewerke auf Dauer Nachteile auf dem Markt, meint Koch. bab

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Zusammenarbeit von Samtgemeindewerke und Stadtwerke

Um den Fusionsprozess mit den Stadtwerken Schaumburg-Lippe abzuschließen, hat der Samtgemeinderat noch einige Entscheidungen getroffen. Diese sind Samtgemeindebürgermeister Ditmar Köritz zufolge allerdings nur „Beiwerk“. Das Wesentliche sei bereits im März auf den Weg gebracht worden.

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