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Helpser und Flüchtlinge knüpfen Kontakte

Blick über den Tellerrand Helpser und Flüchtlinge knüpfen Kontakte

Bei Kaffee und Kuchen über die kleinen und großen Sorgen sprechen: Während monatlicher Treffen im Seggebrucher Gemeindehaus kommen sich Flüchtlinge und Bewohner der Samtgemeinde Nienstädt näher.

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Hier trifft man sich: An einer großen Kaffeetafel können sich Flüchtlinge und Einheimische besser kennenlernen.

Quelle: pr.

Helpsen/Seggebruch. Initiert wurde die lockere Kaffeerunde von einem ehrenamtlichen Unterstützerkreis aus sechs Männern und Frauen unter Federführung der Kirchengemeinde Seggebruch.

Menschen aus Syrien, dem Kosovo, aus Helpsen und Seggebruch, Kinder, Senioren, Jugendliche – sie alle können sich auf diese Weise besser kennenlernen, ins Gespräch kommen und sich in schwierigen Alltagssituationen unterstützen, erklärt Rita Brützel vom Unterstützerkreis. „Wenn möglich, sind auch immer ein paar Übersetzer dabei“, sagt sie. „Die Verständigung klappt gut.“ Auch die Pastoren der Kirchengemeinde Seggebruch bringen sich regelmäßig ein.

Ob jemand ein Fahrrad braucht oder einen Arztbesuch organisieren muss, für die Asylsuchenden seien solche Situationen manchmal kaum alleine zu bewältigen, weiß Brützel. Beim gemeinsamen Kaffeetrinken werden persönliche Kontakte geknüpft, die sicher nicht nur für die Flüchtlinge von Vorteil seien, sondern auch den ehrenamtlichen Helfern „einen Blick über den Tellerrand“ ermöglichten, sagt sie.

Beim jüngsten Treffen im Gemeindehaus waren rund 20 Flüchtlinge dabei. Die Fluktuation sei insgesamt recht hoch, sagt die Ehrenamtliche, denn viele Familien mit Kindern würden nach der Übergangszeit in Helpsen eher in Stadthagen untergebracht, weil es dort mehr Sprachlernklassen an den Schulen gibt. In Helpsen sei dies noch nicht der Fall. Außerdem seien unter den Flüchtlingen auch einige aus solchen Staaten, die nicht mehr offiziell als Krisengebiete gelten und daher wieder abgeschoben werden. Bei den aktuellen Flüchtlingsströmen glaubt Brützel jedenfalls nicht, dass in Helpsen sobald eine Wohnung leer stehen werde.

Gerne würden die Ehrenamtlichen auch einen Deutschkurs, ein Deutsch-Lern-Kaffee oder Nachhilfe für die Kinder anbieten. „Das Problem ist aber, dass bei uns keiner didaktische oder pädagogische Vorkenntnisse hat“, erklärt Brützel. Darum sucht die Unterstützergruppe Ehrenamtliche, die sich in diesem Bereich federführend engagieren. Infos gibt es bei der Kirchengemeinde Seggebruch, (05724) 1655. kil

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