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In der Krippe werden die Plätze knapp

Keine auswärtigen Kinder für Nienstädt In der Krippe werden die Plätze knapp

Im Einzugsgebiet Bergkrug werden die Kinderbetreuungsplätze knapper. Der Kindergartenausschuss des Rates der Samtgemeinde hat sich deshalb die Mühe gemacht, über alle Anträge, auswärtige Kinder aufzunehmen, einzeln abzustimmen. Bis auf zwei Anträge, die zurückgestellt wurden, sind alle Anträge abgelehnt worden.

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SAMTGEMEINDE NIENSTÄDT. „Wir sind schadenersatzpflichtig, wenn wir eigene Kinder ablehnen würden“, bezog sich Samtgemeindebürgermeister Ditmar Köritz auf das jüngste Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) zur Kinderbetreuung, als er die Vorlage der Verwaltung erläuterte. Der BGH hatte vor rund einer Woche klagenden Müttern recht gegeben und entschieden, dass sie ihren Verdienstausfall geltend machen können, wenn sie keinen Kita-Platz für ihr Kind finden. Solche Fälle will die Verwaltung in der Samtgemeinde vermeiden.

Das "Spatzennest" ist gut gefragt

Die Kinderkrippe Spatzennest und die Kindertagesstätte Bergkrug liegen in der gemeinsamen Trägerschaft von Seggebruch und Helpsen und sind deshalb in erster Linie Kindern dieser Gemeinden vorbehalten. „Es zeichnet sich ab, dass wir deutlich mehr Kinder haben“, sagte Köritz. In der Vergangenheit sei es wegen freier Kapazitäten kein Problem gewesen, auch Auswärtige in die Gruppen aufzunehmen. Im laufenden Kindergartenjahr sei dies nicht mehr der Fall. Vor allem für die Krippe „Spatzennest“ bestehe reges Interesse.

Köritz hat dabei nicht nur die bereits angemeldeten Kinder aus Seggebruch und Helpsen im Blick. „Es gibt eine ganze Reihe Kinder aus den eigenen Gemeinden, die potenziell noch angemeldet werden können“, sagte er. Allein für Seggebruch seien dies zehn Kinder. Der Ausschuss folgte deshalb der Argumentation und empfahl die Ablehnung aller Aufnahmeanträge, die Eltern aus umliegenden Gemeinden für ihre Kinder gestellt hatten. Zunächst nehmen weder Krippe noch Kita weitere Auswärtige auf. bab

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