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Samtgemeinde Nienstädt Inklusion ist ein Dauerthema
Schaumburg Nienstädt Samtgemeinde Nienstädt Inklusion ist ein Dauerthema
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06:16 16.11.2012
Eine Auffahrrampe an der Grundschule Nienstädt erleichtert Rollstuhlfahrern den Zutritt zum Gebäude. Quelle: svb
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Samtgemeinde Nienstädt (svb)

Ein weiterer Bereich ist „Sehen und Hören“, und der dritte betrifft Kinder mit einem körperlichen beziehungsweise motorischen Handicap. Für den letztgenannten Bereich hat das Schulzentrum drei vor mehreren Jahren außer Betrieb gesetzte Fahrstühle wieder zum Laufen gebracht. Diese werden wieder regelmäßig vom TÜV überprüft. Außerdem habe der Fahrstuhl in der Sporthalle bis auf die Kabine eine völlig neue Technik bekommen, erklärte Hausmeister Herbert Stahlhut.
Weitere Baumaßnahmen wären schön, sagte Ernst-Ulrich Schuster, stellvertretender Schulleiter. Welches Raumkonzept in Helpsen noch umgesetzt und wie die Schule „umgestrickt“ werde, stehe bisher aber noch nicht fest, weil auch die zukünftigen Parameter noch nicht feststehen.
Insgesamt 20 Schüler mit einem Integrations-Status (I-Status) lernen bereits im Schulzentrum. Diese werden teilweise von Förderschullehrkräften begleitet. „Inklusion ist ein Dauerthema“, resümierte Schuster.
Ab dem 1. August müssen sämtliche Grundschulen Schüler mit sonderpädagogischer Unterstützung im Förderschwerpunkt „Lernen“ ab der ersten Klasse aufnehmen. Die Grundschule Nienstädt habe noch keinen I-Status, erklärte Sandra Wiechmann, allgemeine Stellvertreterin des Samtgemeindebürgermeisters, obwohl bereits eine Auffahrrampe vom Schulhof ins Gebäude führt und hin und wieder Schüler im Rollstuhl die Schule besuchen.
In der nächsten Sitzung des Schulausschusses am 28. November steht das Thema Inklusion daher auf der Tagesordnung. Dort wollen die Ratsmitglieder überlegen, wie mit dem Thema umgegangen werden und ob in der Samtgemeinde Nienstädt vielleicht eine Schwerpunktschule geschaffen werden soll. Es gehe vordergründig darum, dass Eltern entscheiden können, ihr Kind auf eine allgemeine oder eine Förderschule zu schicken, meinte Wiechmann.

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