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Katzen müssen kastriert werden

Nienstädter Samtgemeinderat Katzen müssen kastriert werden

Der Samtgemeinderat Nienstädt hat sich einstimmig für den Erlass einer Verordnung zur Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Katzen ausgesprochen. Die Verwaltung hat sich dazu an der Mustersatzung der kommunalen Spitzenverbände und Verordnungen anderer Kommunen orientiert.

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Die Zahl der Fundtiere aus Nienstädt hat sich verdoppelt.

Quelle: pr.

SAMTGEMEINDE NIENSTÄDT. Samtgemeindebürgermeister Ditmar Köritz schickte vorweg, dass Nienstädt die vorletzte Kommune im Landkreis sei, die noch keine Verordnung erlassen habe. „Der Tierschutzverein ist an uns herangetreten“, sagte der Samtgemeindebürgermeister, „weil wir bisher keine Regelungen haben.“ Die Zahl der Fundkatzen, die in den vergangenen zwei Jahren aus der Samtgemeinde im Tierheim Stadthagen abgegeben wurden, habe sich verdoppelt, „wenn nicht ein bisschen mehr“, sagte Köritz.

Unverzügliche Kennzeichnung

Laut Verordnung müssen nun alle freilaufenden Katzen kastriert und gechipt werden, damit sie in einer entsprechenden Datenbank registriert werden können. Die Kennzeichnung und Registrierung müsse unverzüglich erfolgen. Für die Zucht von Rassekatzen können Ausnahmen zugelassen werden, „sofern eine Kontrolle und Versorgung der Nachzucht glaubhaft dargelegt wird“. Außerdem können auf Antrag weitere Ausnahmen zugelassen werden, „wenn das Interesse der Antragstellerin oder des Antragstellers das öffentliche Interesse im Einzelfall nicht nur geringfügig überwiegt“. Als Katzenhalter im Sinne der Verordnung gilt auch, wer ansonsten herrenlose Katzen regelmäßig füttert.
Wer diesem Erlass zuwider handelt, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Diese kann mit einer Geldbuße von 5000 Euro geahndet werden.  bab

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