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Kein Interesse am "Generationenfreundlichen Einkaufen"

Geschäftsleute nicht interessiert Kein Interesse am "Generationenfreundlichen Einkaufen"

Die Geschäftsleute aus der Samtgemeinde Nienstädt haben bisher kein Interesse gezeigt, an der Aktion „Generationenfreundliches Einkaufen“ teilzunehmen.

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Quelle: pr.

Samtgemeinde Nienstädt. Im Auftrage des Seniorenbeirates hatte die Samtgemeindeverwaltung 17 Betriebe aus dem Bereich Handel angeschrieben, aber keine Rückmeldungen erhalten, wie bei der jüngsten Sitzung des Beirates mitgeteilt wurde. Lediglich der bereits zertifizierte Edeka-Markt am Bergkrug könnte laut Beiratsvorsitzendem Gerhard Kording wohl Interesse haben, seine bereits vorhandene Qualifikation zu erneuern.

„Wir haben am 19. März alle angeschrieben, aber es ist kein Rücklauf erfolgt“, sagte die allgemeine Vertreterin des Samtgemeindebürgermeisters, Sandra Wiechmann. Zwei Wochen hatten die Betriebe Zeit zu antworten. Wiechmann schlug den Mitgliedern des Seniorenbeirates vor, persönlich bei den Firmen vorstellig zu werden, um diese noch einmal gezielt anzusprechen.

Auch Kording hält das für sinnvoll und riet den Mitgliedern aus den unterschiedlichen Orten, in ihren Gemeinden nochmal bei den Händlern nachzufragen. „In Obernkirchen haben sie einen riesigen Rücklauf gehabt“, wunderte sich Kording, dass die Reaktion in Nienstädt gleich Null war.

Das Qualitätszeichen „Generationenfreundliches Einkaufen“ wurde vom Handelsverband Deutschland, dem Bundesministerium für Familie Senioren, Frauen und Jugend und anderen Partnerinstitutionen und Unternehmen ins Leben gerufen. Wie der Handelsverband beschreibt, „werden Einzelhandelsunternehmen ausgezeichnet, die sich aktiv mit dem demografischen Wandel auseinandersetzen.

Das sind Geschäfte, in denen der Einkauf für Menschen aller Altersgruppen, Familien ebenso wie Singles, Menschen mit vorübergehenden oder ständigen gesundheitlichen Handicaps so komfortabel und angenehm wie möglich ist“.

Wie Kording berichtete, seien Vertreter der Schaumburger Seniorenbeiräte vom Landkreis geschult worden, damit sie anhand eines Kriterienkataloges die Einzelhändler prüfen dürfen. Die Geschäfte müssen der Prüfung zustimmen. Wird das Zertifikat erteilt, gilt die Auszeichnung für drei Jahre. Danach muss sich der Betrieb erneut kontrollieren lassen.

Anhand des Fragenkatalogs werden diverse Anforderungen untersucht. Erreichbarkeit des Geschäfts, Barrierefreiheit, Servicequalität, Laden- und Sortimentgestaltung sind einige davon. Der von den Seniorenbeauftragten ausgefüllte Fragenkatalog wird ausgewertet vom Handelsverband Niedersachsen-Bremen und dem Landesseniorenrat Niedersachsen.  bab

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