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Kostenfaktor Hund

Steuer variiert zwischen den Gemeinden Kostenfaktor Hund

Für einen treuen Vierbeiner muss man tief in die Tasche greifen, der Verwaltungsaufwand ist kaum geringer als bei Kraftfahrzeugen.

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Quelle: dpa

Lindhorst/ Nienstädt/ Niedernwöhren. Je mehr Hunde man halten will, desto teurer wird der Steuersatz pro Hund. Fast alle Gemeinden staffeln die Beträge vom ersten bis zum dritten gemeldeten Tier, jedes weitere bleibt gleich teuer. Zusammengerechnet rund 2000 Hunde tummeln sich derzeit in den Samtgemeinden Nienstädt, Niedernwöhren und Lindhorst.

Steuern

Die Hundesteuer wird in den drei Samtgemeinden quartalsweise abgerechnet, am günstigsten kommt man in Niedernwöhren davon: Der Ersthund kostet 36 Euro, der zweite 54 und ab dem dritten sind es 72 pro Jahr. Die Einnahmen der Hundesteuer bleiben zu hundert Prozent bei den Kommunen.
In Nienstädt zahlt man für den ersten Hund 48 Euro, den zweiten 96 und ab dem dritten 108. Für Kampfhunde zahlen Halter ordentlich drauf: Für den ersten Hund 180 Euro, den zweiten 300 und ab dem dritten 450.
Meldet man seinen Hund in der Lindhorster Samtgemeinde an, erheben die Einzelgemeinden wiederum selbst die Beträge, die stark variieren: Zwischen 40 und 60 Euro für den Ersthund, 70 und 120 Euro für den Zweithund und 90 bis 180 Euro ab dem dritten Hund. Mit Kampfhunden gönnt man sich hier einen kleinen Luxus, denn schon für den Ersthund werden zwischen 614 und 1000 Euro erhoben, beim zweiten liegt man bei bis zu 1600 Euro und ab dem dritten bei bis zu 2200 Euro.

Chippen

Ist der Hund älter als sechs Monate, muss er einen Chip mit Kennnummer und Angaben zum Halter unter dem Pelz tragen, die im Hunderegister des Landes erfasst werden. Beim Tierarzt wird man für das Chippen um die 30 Euro los. Eine Online-Registrierung beim Land kostet 14,50 Euro, schriftlich 23,50 Euro und in beiden Fällen kommt die Mehrwertsteuer noch oben drauf.

Haftpflichtversicherung

Auch um eine Haftpflichtversicherung für den Hund kommt man in Niedersachsen nicht herum. Je nach Fall kann der Jahresbeitrag zwischen 40 und 80 Euro liegen.

Hundeführerschein

Seit 2013 ist in Niedersachsen der Hundeführerschein Voraussetzung für alle, die sich ihren ersten Hund anschaffen. Eine theoretische Prüfung für 59,90 Euro computerbasiert oder 75 Euro als Printversion mit 35 Multiple-Choice-Fragen muss man vor der Anschaffung ablegen, eine Praktische für ebenfalls 75 Euro innerhalb des ersten Jahres danach. Die zuständigen Sachkundeprüfer legt der Landkreis fest. Das Familienmitglied, das den Führerschein erworben hat, trägt die Verantwortung für die Anderen mit. Die meisten Gemeinden fragen den Führerschein allerdings erst bei Auffälligkeiten nach. geb

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