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Maue Resonanz bei der Wohnungssuche

Nur zwei Reaktionen Maue Resonanz bei der Wohnungssuche

Die Resonanz auf die Suche nach Wohnraum für Flüchtlinge in der Samtgemeinde Nienstädt ist mau. Es sei „merkwürdig“, sagte Seggebruchs Bürgermeister Herbert Stahlhut bei der Sitzung des SPD-Ortsrates, dass es kaum Reaktionen auf Schreiben der Samtgemeinde gegeben habe.

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Samtgemeinde Nienstädt/Seggebruch (bab). „Wir haben 60 bis 65 Personen angeschrieben mit leer stehenden Häusern, es haben sich aber nur zwei Leute gemeldet“, informierte Stahlhut über die Bemühungen der Samtgemeinde, Wohnungen für Asylbewerber zu finden. „Wir brauchen Wohnungen von 80 bis 100 Quadratmetern“, sagte Samtgemeindebürgermeister Ditmar Köritz, der bei der Sitzung ebenfalls über Samtgemeindeangelegenheiten berichtete.
„Wer jemanden kennt, der bereit und willens ist, eine Wohnung zur Verfügung zu stellen, den würde ich bitten, diesen gezielt anzusprechen“, rief Köritz die Genossen auf und verdeutlichte erneut den Anteil an Migranten, die in der Samtgemeinde ein Dach über dem Kopf finden sollen. „Wir reden über rund 1,5 Prozent unserer Bevölkerung, das sind rund 150 Flüchtlinge.“
Köritz gab zu, dass die angekündigten Migrantenzahlen dennoch für die Kommunen „erhebliche Probleme aufwerfen“. „Da muss man sich nichts vormachen“, sagte er, die Unterbringung sei nur der erste Schritt. „Danach geht die Arbeit weiter.“ So gebe es im nächsten Schritt Schwierigkeiten der Möblierung. „Wir brauchen dann auch Betten, Schränke Matratzen“, sagte der Samtgemeindebürgermeister.
Laut Köritz seien diese nicht so einfach aus Spenden zu generieren, da es vom Landkreis gewisse Vorgaben gebe. Etwaigen Spendern riet er, Spenden über die Siga (Schaumburger Initiative gegen Arbeitslosigkeit) abzugeben. SPD-Ratsherr Willi Kietsch fragte nach, ob es ebenfalls Möglichkeiten über die Schaumburger Beschäftigungsgesellschaft gebe, an Möbel zu kommen. „Das ist eine probate Einrichtung und die würde die Möbel auch kostenlos weitergeben.“ Köritz hält dies für möglich.
Als Chef der Samtgemeinde sicherte Köritz in Bezug auf die Integration der Flüchtlinge die volle Unterstützung der Verwaltung zu. „Wir werden für Flüchtlinge und die, die drum herum wohnen als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.“ Zuversichtlich zitierte er die Bundeskanzlerin: „Wir schaffen das.“ 

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