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Nabu-Ortsgruppe betreut Liekweger Steinbruch

Artenvielfalt erhalten Nabu-Ortsgruppe betreut Liekweger Steinbruch

Die Arbeit der Naturschützer in der Samtgemeinde Nienstädt nimmt wieder Fahrt auf. Nachdem die alte Nabu-Gruppe im Jahr 2000 auseinandergegangen war, hatte sich vor rund einem Jahr eine neue Ortsgruppe zusammengefunden.

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Ein Rundwanderweg um den Steinbruch erlaubt an vielen Stellen Einblicke in das Naturschutzgebiet.

Quelle: kil

Samtgemeinde Nienstädt. Diese zählt aktuell 250 Mitglieder. Der Anteil der Aktiven ist momentan noch relativ klein und die Naturschützer würden sich über weiteres Engagement freuen.

Bei der ersten Jahresversammlung konnte der Vorstand dennoch auf ein ereignisreiches erstes Vereinsjahr blicken. Hauptaufgabe war und ist auch weiterhin die Betreuung des Naturschutzgebietes Liekweger Steinbruch, ein gemeinsames Projekt von Landkreis und Naturschutzbund. Der Steinbruch bietet nach Angaben des Vorsitzenden Winfried Meier einen Lebensraum für gefährdete Pflanzen- und Tierarten, wie die Gelbbauchunke und die Kreuzkröte, aber auch Fadenmolch, Silbergras, Ödlandschrecke und Büschelnelke.

Um den Pflanzen und Tieren den Schutzraum freizuhalten, sind im Steinbruch drei Wildpferde untergebracht, die das Gras abfressen und somit einen idealen Lebensraum für die dort seltenen Arten schaffen. Für die Betreuung der Vierbeiner ist die Nienstädter Nabu-Gruppe zuständig. Im Winter zum Beispiel müssen die Tiere täglich gefüttert werden, weil der Steinbruch dann nicht ausreichend Nahrung bietet. Darüber hinaus werden die Zäune und der Gesundheitszustand der Pferde regelmäßig von den Naturschützern kontrolliert.

Über den Steinbruch hinaus beschäftigt sich die Gruppe auch mit der Vergabe von Plaketten für Häuser, in denen Schwalben nisten. Ein besonderes Beispiel nannte Vizevorsitzende Prisca Rüßau: In einem Bauernhaus in Siedlung Baum seien ganze 50 Schwalbennester zu finden. Zudem möchte der Besitzer einen Storchenhorst auf seinem Dach errichten, da er auf den Feldern zahlreiche dieser Vögel beobachtet habe. Der Antrag beim Nabu-Kreisverband sei bereits durch, sagte Prisca. Der Eigentümer wolle sich an dem 1000 Euro teuren Vorhaben finanziell beteiligen. Den Rest zahle der Verband.

Für die kommenden Monate stehen bereits einige Termine fest:

Stunde der Gartenvögel: Der Nabu lädt für Sonntag, 9. Mai, von 15 bis 16 Uhr zum Vögelzählen in das Büro für angewandte Biologie, Oststraße 9, in Stemmen ein. Anlass ist die bundesweite Aktion „Stunde der Gartenvögel“.

Vogelstimmenwanderung: Für Sonntag, 17. Mai, um 9 Uhr, ist eine Vogelstimmenwanderung mit der Nabu-Ortsgruppe Obernkichen entlang des Nordrandes des Bückeberges geplant.

Führung durch den Steinbruch: Der Vorsitzende des Nienstädter Nabus führt am Sonntag, 28. Juni, ab 10 Uhr durch den Steinbruch. Treffpunkt ist bei Brandshof. Im Blickpunkt stehen Amphibien, Pflanzen und Schmetterlinge. kil

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