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Neue Heizung reißt Loch in die Kasse

Haushaltsplan 2017 Neue Heizung reißt Loch in die Kasse

Wegen des plötzlichen Ausfalls der Heizungsanlage in der Nienstädter Grundschule, muss die Samtgemeinde jetzt zusätzliche 42.000 Euro bereitstellen. Kurzfristig ist nach der Samtgemeinderatssitzung noch der Ausschuss zusammengekommen, um den Auftrag für die Installation einer neuen Heizungsanlage schnellstens zu vergeben.

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Wegen eines Heizungsausfalls fällt an der Grundschule Nienstädt derzeit der Unterricht aus.

Quelle: tbh

Samtgemeinde Nienstädt.  Die alte Gasheizung stammt aus dem Jahr 1992. Damit der Unterricht am Mittwoch weitergehen kann, musste es schnell gehen. Schon gestern rückte die beauftragte Firma an, berichtete Samtgemeindechef Ditmar Köritz. Damit muss die Kommune schon zu Beginn des Jahres ihren finanziellen Puffer anzapfen, den sie in Form eines Darlehens von 100.000 Euro in den Etat 2017 eingestellt hat – für den Notfall. Dass dieser schon jetzt eintritt, damit hatte wohl niemand gerechnet. Es wurde während der Haushaltsberatungen nämlich noch über die Notwendigkeit dieser Kreditaufnahme diskutiert.

 Wie Köritz berichtete, soll die Darlehensaufnahme auch in den kommenden Jahren genutzt werden, um die Handlungsfähigkeit der Kommune mittelfristig sicherzustellen. CDU-Sprecherin Martina Lohmann sieht das kritisch. Zwar stimmte ihre Fraktion dem Etat zu, Lohmann regte aber an, die Aufnahme weiterer Kredite in den nächsten Jahren zu überdenken. Zwar sei ein „Reserverad“ gut, nahm sie den Ball von SPD-Sprecher Eberhard Koch auf, sie hält es aber für besser, erst den vorhandenen Finanzmittelbestand zu nutzen und nach anderen Wegen zu suchen, um zu sparen. Als Stichwort nannte sie die Erhöhung der Samtgemeindeumlage. Auch Friedrich Deventer (Grüne) mahnte an, „mit weiteren Krediten vorsichtig zu sein“ und auch an die nachfolgenden Generationen zu denken.

Minus von 15.000 Euro im Verwaltungshaushalt

Im Ergebnis schließt der Verwaltungshaushalt mit einem Minus von 15.000 Euro ab – trotz Erhöhung der Samtgemeindeumlage auf 1,9 Millionen Euro und einer Ausschüttung von den Samtgemeindewerken von 100.000 Euro. Die Personalkosten würden entsprechend der Tariferhöhung zum 1. Februar steigen, außerdem stiegen die Kosten für den Hort durch die Aufstockung der Plätze auf 338.000 Euro. Zudem fallen Kosten für die Sanierung der Schul-Toiletten in Seggebruch und für den Umzug der Schulbücherei Nienstädt in einen Container an, damit die Hortgruppe ins Gebäude kann. Das Defizit hofft Köritz, durch diverse Posten im laufenden Jahr auffangen zu können.

 Der Finanzausschuss, in dem die Investitionen aufgeführt sind, schließt mit einem Überschuss von 116.000 Euro ab. Allerdings muss dabei die Kreditaufnahme berücksichtigt werden. Besonders große Ausgaben fallen an für die Fortführung der Inklusionsmaßnahmen an der Grundschule in Nienstädt (80.000 Euro) – 2018 soll ein Fahrstuhl alle Ebenen verbinden –, und die letzte Rate für das Fahrzeug der Feuerwehr Schierneichen-Deinsen-Baum (55.000 Euro). Außerdem investiert die Kommune in Spielgeräte auf dem Schulhof und eine neue Alarmanlage. Der Finanzmittelbestand der Samtgemeinde verringert sich zum Jahresende um 17.600 auf 188.900 Euro.  kil

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