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Samtgemeinde Nienstädt Neuer Arzt für Sülbeck
Schaumburg Nienstädt Samtgemeinde Nienstädt Neuer Arzt für Sülbeck
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00:22 07.05.2015
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Sülbeck

Damit hat die Samtgemeinde Nienstädt wieder vier Allgemeinmediziner: zwei in Nienstädt und zwei in der Region Bergkrug. Die jahrelangen Bemühungen von Samtgemeinde und Gemeinde, einen neuen Arzt zu gewinnen, haben sich nun endlich ausgezahlt. Um dem Neuen die Niederlassung möglichst attraktiv zu machen, greift die Samtgemeinde tief in die Tasche. Der Umbau der Räume an der Ringstraße kostet rund 130 000 Euro. Die Renovierungskosten trägt die Samtgemeinde als Besitzer des Gebäudes.
Mit der Neueröffnung seiner Praxis in Sülbeck leistet Pump einen wichtigen Beitrag für die gesundheitliche Versorgung in der Samtgemeinde. Als er im vergangenen Jahr durch Zeitungsberichte vom Ärztemangel in Nienstädt erfuhr, habe sich der Arzt sofort um einen Kontakt bemüht, berichtet Samtgemeindebürgermeister Ditmar Köritz. Der Zeitpunkt hätte für den Mediziner, der derzeit beim medizinischen Dienst der Lufthansa in Frankfurt angestellt ist, nicht besser sein können. „Ich habe mir da schon überlegt, mich in Schaumburg niederzulassen“, erzählt Pump.
Und die Überlegung kommt nicht von ungefähr: An den Wochenenden ist der Mediziner nämliche in Seggebruch zu Hause. „Meine Frau und ich haben hier vor 20 Jahren gebaut, meine Kinder sind hier bekannt und verwurzelt“, erklärt Pump. Da sei es für ihn viel schöner, zurück zu seinen Wurzeln zu kehren, als in einer ihm fremden Umgebung neu Fuß zu fassen.
Doch bevor Köritz die Praxis offiziell an den neuen Arzt übergeben kann, muss noch einiges getan werden: „Die Böden sind verputzt, aber noch nicht belegt, außerdem fehlt auch noch die Inneneinrichtung“, zählt Pump auf. Um diese wird sich der Arzt selbst kümmern.
Auch Gerhard Widdel sicherte als Bürgermeister der Gemeinde Nienstädt seine Unterstützung zu: Sollte es nach Inbetriebnahme der Praxis zu Parkplatzproblemen kommen, werde die Gemeinde im kommenden Jahr entsprechend Geld für eine Erweiterung zur Verfügung stellen, betont Widdel.
Mit 130 Quadratmetern wird Pumps Praxis nun größer als die seines Vorgängers. „Das liegt daran, dass ein Mieter aus dem Erdgeschoss eine Etage höher ziehen konnte“, erklärt Köritz. Herzstück der Praxis wird der Eingangsbereich mit der Rezeption sein. Von da aus sind der Wartebereich und das Behandlungszimmer, ein Funktionsraum, ein Labor und die Toiletten zu erreichen. Eine Rampe zum Eingang sorgt für einen behindertengerechten Zugang.

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