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Neuer Hausarzt kommt

Mediziner im Anflug Neuer Hausarzt kommt

Die Samtgemeinde Nienstädt bekommt einen neuen Allgemeinmediziner. Dieser will sich nach Auskunft der Verwaltung in der leerstehenden Praxis an der Ringstraße 13 in Nienstädt niederlassen.Die Immobilie gehört der Samtgemeinde, die das Haus vor Jahren von der Gemeinde Nienstädt übernommen hatte. Die Praxis steht mit kurzer Unterbrechung seit drei Jahren leer.

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Die medizinische Versorgung in Nienstädt und der Samtgemeinde wird Mitte 2015 wieder um einen Hausarzt bereichert.

Quelle: rg/Montage:Harmening

Samtgemeinde Nienstädt. „Wir sind höllisch froh“, sagt Nienstädts Bürgermeister Gerhard Widdel. In letzter Zeit hätten immer wieder Ratsmitglieder gefordert, Wohnungen in der ehemaligen Praxis einzurichten und diese zu vermieten. „Gut dass wir dann doch so lange gewartet haben“, sagt Widdel, „sonst könnten wir das jetzt nicht so einfach machen.“

 Samtgemeindebürgermeister Ditmar Köritz bestätigt, dass ein Arzt, der bereits in Seggebruch wohnt und derzeit in Hessen tätig ist, im August dort wieder eine Praxis für Allgemeinmedizin eröffnet. Auch die Kassenärztliche Vereinigung habe ihren Segen gegeben. „Der Zulassungsausschuss hat dies in einem förmlichen Verfahren entschieden“, sagt der Samtgemeindebürgermeister.

 „Es ist enorm wichtig, dass wir in unserer größten Gemeinde zwei Ärzte haben“, meint Köritz. Zurzeit gebe es in der kompletten Samtgemeinde nur drei Allgemeinmediziner bei rund 10000 Einwohnern.

 Die Samtgemeinde will nun bis Mitte, Ende Mai die notwendigen Umbauten in dem kommunalen Gebäude umsetzen. Ein Architekt, der das Konzept nach den gültigen Bedürfnissen eines Arztes erstellt hat, sei bereits beauftragt worden. Auch die Investitionssumme für den Umbau sei bereits im Etat der Samtgemeindewerke eingestellt. 150000 Euro umfasst der Ansatz. Damit wolle die Samtgemeinde das Erdgeschoss komplett sanieren und behindertengerecht ausstatten.

 Köritz bestätigt Widdels Einschätzung, dass die Weichen beinahe in eine andere Richtung gestellt worden wären. Der Leerstand habe die Ratsmitglieder beschäftigt und bei dem derzeitigen Flüchtlingsaufkommen sei auch angedacht gewesen, das Objekt eventuell für die Unterbringung von Asylbewerbern umzubauen.

bab

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