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Samtgemeinde Nienstädt Nienstädter CDU wendet sich an Bundestag
Schaumburg Nienstädt Samtgemeinde Nienstädt Nienstädter CDU wendet sich an Bundestag
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00:29 04.07.2015
Samtgemeindeverbands-Vorsitzender Heinz David und Stellvertreterin Martina Lohmann versenden Post.  Quelle: bab
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Samtgemeinde Nienstädt (bab)

Offensichtlich hat die Samtgemeinde-CDU damit einen Nerv getroffen. Die für morgen geplante Abstimmung im Bundestag ist verschoben worden.

In einem dreiseitigen Brief „Keine Stimme für Fracking“ hat der Verband seine Argumente gegen das Gesetz, das er als „Irrweg“ bezeichnet, zusammengefasst. Die CDU befürchtet, dass der Bundestag „gegen das Votum der großen Mehrheit der Bevölkerung einer Industriebranche Vorteile und Geschäftsmöglichkeiten“ einräumen könnte, „die überall in der Welt für die Verursachung größter Umweltschäden bekannt ist“. Für den Samtgemeindeverband gehen die Einschränkungen für die Technologie nicht weit genug, „die Vorschläge bieten keine ausreichende Sicherheit, weder für die Menschen noch für die Umwelt“.
Die Christdemokraten fordern ein Verbot sämtlicher Formen von Fracking und der Ablagerung von dessen Abfallprodukten, ein Handelsverbot für Rohstoffe aus dem Fracking, die Novellierung des Bergrechtes und die konsequente Umsetzung der Energiewende einschließlich der Abkehr von fossilen Brennstoffen.
Der Samtgemeindeverband nennt Argumente für seine Forderung, denn Fracking könne wie vergleichbare Verfahren „keinen Beitrag dazu leisten, einige der wichtigsten globalen Probleme zu lösen“. Die Nienstädter CDU nennt im Gegenteil viele negative Folgen, die das Fracking erwarten ließe: Von der Verschmutzung von Trinkwasser und Luft bis zum Flächenverbrauch sowie die Gefahr von Erdbeben und Ewigkeitsschäden durch Bodensenkungen. Die ohnehin zu erwartenden Gefahren stiegen noch bei eventuellen Unfällen. Die Risiken seien unkalkulierbar.
Für die Nienstädter CDU dient die Ausbeutung der gebundenen Gasvorkommen durch Hydraulic Fracturing (Fracking) „nur der kurzzeitigen Gewinnmaximierung multinationaler Konzerne ohne einen nachhaltigen gesellschaftlichen Nutzen“. Deshalb fordern sie die Abgeordneten auf, ihre Verantwortung wahrzunehmen und gegen Fracking zu stimmen

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